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Richtfest der Neufahrner Skydiving-Anlage

Die Vision des Investors setzt sich durch

Leuchtturm, Landmarke, Wahrzeichen – alles Begriffe, die eine Rolle spielten beim Richtfest der neuen Skydiving-Anlage am Römerweg. Dass der über 30 Meter hohe Bau schon von Weitem zu sehen ist, war jedoch Nebensache angesichts des futuristisch anmutenden Innenlebens.

Neufahrn – Es herrschte kollektive Begeisterung auf der nahe dem Cineplex-Kino gelegenen Baustelle. Dabei war die Skydiving-Anlage zunächst alles andere als unumstritten gewesen. Jetzt, da das hochaufragende Gebäude im Rohbau dasteht, gab es Lob von allen Seiten dafür.

Der Freisinger Architekt Martin Burzin dankte der Gemeinde, die eigens ihren Bebauungsplan geändert habe, damit die Skydiving-Anlage in ihrer jetzigen Form entstehen habe können. Vor gut zwei Jahren, als man der Kommune mit den Vorstellungen gekommen sei, habe er das nicht für möglichgehalten, gab er zu. Anfangs sei nämlich nur die Hälfte von dem angedacht gewesen, was jetzt da steht. Schließlich habe sich aber die Vision des russischen Investors Alexander Parmanin durchsetzen und umsetzen lassen.

Der Bauherr zeigte sich davon überrascht, wie schnell der Rohbau Gestalt angenommen hat. Noch dazu in der Qualität. So etwas habe er noch nicht gesehen, lobte Parmanin. Er sprach den beteiligten Firmen ausdrücklich ein Kompliment aus.

Das gut gearbeitet worden ist beim Bau der Skydiving-Anlage, darauf nahm auch Christian Steuer von der Firma Rank bei seinem Richtspruch Bezug. Er sprach von einer guten Zusammenarbeit und davon, dass er nie das Gefühl gehabt habe, dass hier jede macht, was er will. Der Bauherr sei gut beraten gewesen bei der Auswahl der beteiligten Firmen, machte Steuer deutlich, nachdem er das dritte Glas gelehrt und es mit Verve auf den Boden geworfen hatte.

Bürgermeister Franz Heilmeier spielte auf die Faszination des Fliegens an. So eine Szenerie hier in Neufahrn erleben zu können, das empfinde er als ganz etwas Besonderes, sagte Heilmeier.

Das passte gut zu der anschließenden Richtfestfeier im Innern des Gebäudes. Da bekam man nämlich schon einen kleinen Eindruck davon, wie man sich künftig in luftige Höhen heben lassen kann: in einer mächtig wirkenden Glasröhre (siehe Seite 1), deren Boden locker mitfederte, als die Verantwortlichen vorsichtig eintraten, erst einen und dann beide Füße daraufsetzten. Hat nur noch der Luftdruck von unten gefehlt und sie wären abgehoben.

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