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Sieger vorm „Preisbuffet“: (v. l.) Festwirtin Sabine Widmann, der Zweite Stefan Lorenz aus Wolfersdorf, Turniersieger Oskar Blöchl aus München, der Drittplatzierte Johann Schäffler (Attenkirchen) und Veranstalter Sepp Hundegger.

FT-Schafkopfmeisterschaft in Neufahrn

„Volle Pulle, wia immer“

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Neufahrn - Auch wenn die jungen Spieler nicht gerade in Scharen zum FT-Schafkopfturnier ins Neufahrner Festzelt strömten, Nachwuchs gibt’s trotzdem. Einer aus der jungen Garde erreichte sogar den zweiten Platz.

An Tisch 45 zum Beispiel schlug sich tapfer eine junge Frau aus Wolfersdorf. Verena Riesch musste mit ihren 21 Jahren gegen drei erfahrene Spieler antreten. Aber die Herren zollten dem Kartler-Nachwuchs Respekt. „Die hat’s schon drauf, da gibt’s nix“, sagte Rainer Lauber. Das Neufahrner Turnier, an dessen Ausrichtung auch die Festwirtsfamilie Widmann und das Hofbrauhaus Freising beteiligt sind, ist auch nicht ihr erstes – und das Schafkopfen hat sie von der Pike auf gelernt: erst von der Mama, dann von den Brüdern. „Bei uns daheim wird oft gespielt“, sagte die 21-Jährige. Nur diesmal ist sie mit ihrer Leistung nicht zufrieden. Am Spaß änderte das offensichtlich nichts, denn es wurde viel gelacht am Tisch.

Den ersten Platz belegte ein Münchner: Oskar Blöchl. „Das war eine harte Partie, volle Pulle, wia immer“, sagte der, nachdem er seinen Preis von 500 Euro entgegengenommen hat. Acht Soli hatte er gespielt und alle acht gewonnen. Platz zwei belegte einer der jungen Garde. Stefan Lorenz aus Wolfersdorf legte damit gleich ein sehr gutes Debüt hin. Platz drei blieb ebenfalls im Landkreis Freising und ging an Johann Schäffler aus Attenkirchen.

Das Schafkopfen ist und bleibt eine Männerdomäne. Von 200 Teilnehmern waren gerade mal 22 Frauen. Grundsätzlich jedoch ist Veranstalter Sepp Hundegger zufrieden mit der Teilnehmerzahl. Zwar sei die Tendenz in den vergangenen zwölf Jahren, in denen er das Turnier veranstaltet, leicht rückläufig, aber in Neufahrn halte man sich stabil. „Heuer sind’s sogar mehr als im vergangenen Jahr“, sagt er. Viele Spieler gehören zum Stammpublikum, 19 Debütanten waren dabei. Und sicher war das nicht ihr letzte Turnier, vor allem nicht, wenn man einen solchen Start hingelegt hat wie Stefan Lorenz.

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