Tierhalter müssen aufpassen

Giftköder in Neufahrn gefunden - so sehen sie aus

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Neufahrn - In Neufahrn wurden Giftköder ausgelegt. Das Landeskriminalamt ermittelt derzeit. Die Polizei mahnt zur Vorsicht!

In den frühen Morgenstunden wurde der Polizei in Neufahrn mitgeteilt, dass ausgelegte Giftköder gefunden wurden. An drei Stellen im Zugspitzweg lagen die Köder verteilt. Der Köder bestehend aus kleinen Würstchen, Weizenkörnern sowie Haferflocken und weist eine rosa Färbung auf. Derzeit muss davon ausgegangen werden, dass die Köder mit Gift versetzt wurden. Das Landeskriminalamt überprüft die näheren Umstände momentan. Ein Nachbericht der Polizei folgt.

Die Polizei ermahnt daher vor allem Hundehalter zur Vorsicht. Bitte melden Sie entsprechende Feststellungen telefonisch unter 08165/95100 bei der Polizeiinspektion Neufahrn bei Freising.

Das raten Experten von giftkoeder-radar.com

Typische Verstecke für Giftköder sind Gestrüppe, dichte Büsche, Parks, große Wiesen und Felder sowie Hundefreilauf-Zonen. Außerdem werden Köder oft an Geh- und Radwegen mit angrenzenden Rasenflächen gefunden. 

Die Seite gibt auch einige Tipps, wie man sich vor Ködern schützen kann. So heißt es dort, dass man alle Gebiete, für die in den vergangenen 30 Tagen eine Meldung von Giftködern eingegangen ist, so gut es geht meiden sollte. Man soll unbedingt den Hund ablenken, wenn er eine Fährte in so einem Gebiet aufgenommen hat. Der Hund sollte stets beschäftigt werden - und das Herrchen muss erhöhte Aufmerksamkeit walten lassen. Wenn man selbst ein bisschen Futter dabei hat, muss der Hund sich nicht selbst etwas zu knabbern suchen, sondern bekommt es vom Herrchen. Übrigens: Man kann mit einem Hund auch trainieren, dass er nichts vom Boden aufnimmt. Wenn die Gefahr aber in einem Gebiet zu groß ist, man aber trotzdem durch muss, ist für solche Situationen auch ein Maulkorb empfehlenswert.

Sofortmaßnahmen

Wichtig: Wenn euer Hund solche Köder gegessen hat, entfernt ihn sofort aus der Gefahrenzone. Am sichersten ist es, sofort einen Tierarzt zu rufen. Es kann oftmals Lebensgefahr bestehen. Immer vorher erst beim Tierarzt anrufen, damit ihr wisst, dass er da ist und sich kurz vorbereiten kann. Sofern möglich, nehmt das Erbrochene des Hundes mit zur Analyse. 

Rubriklistenbild: © dpa

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