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Stolz auf die Ausgleichsfläche (v. l.): Andrea Klenner-Felbinger, Bürgermeister Franz Hörmann, Siegfried Falter und Hans Sommerer.

Zurück zur Natur für das Ökokonto

Zurück zur Natur

Walpertskirchen/Neufahrn – Die Gemeinde Walpertskirchen hat ökologische Ausgleichsflächen gestaltet und damit ihr Ökokonto aufgestockt.

Am Montagvormittag besichtigten Bürgermeister Franz Hörmann, Andrea Klenner-Felbinger vom technischen Bauamt der Gemeinde, der Fachbereichsleiter für Umwelt und Natur des Landratsamtes, Siegfried Falter, und Grundstückseigentümer Hans Sommerer ein Projekt in Neufahrn. Dort war der verrohrte Graben geöffnet und naturnah gestaltet worden. Zudem wurde die Uferzone abgeflacht.

Das kleine Gewässer fließt zum Neufahrner Weiher. „Es ist ganz erfreulich, was die Gemeinde auf freiwilliger Basis gemacht hat. Es ist auch erfreulich, dass die Eigentümer mittun“, sagte Falter. Geglückt sei die ökologische Aufwertung durch Grundstückstausch und Kauf.

Eine weitere Maßnahme wurde im Hammerbachtal in Walpertskirchen umgesetzt. Dort pflanzte man einen Auenwald und gestaltete einen Wiesenbereich naturnah. Auf dem Areal soll sich Artenvielfalt entwickeln und eine Schutzzone für Wiesenbrüter entstehen. Hörmann appellierte an alle Hundebesitzer, in diesem Gebiet achtsam unterwegs zu sein, es „zu schützen und zu schätzen“.

Die Ausgleichsflächen werden teilweise für den neu gebauten Radweg in Richtung Erding gebraucht. Außerdem habe man nun eine gute Reserve für künftige Bauvorhaben wie das Gewerbegebiet in Ringelsdorf.

vev

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