Ozan Iyibas ist das Gesicht des EU- Wahlkampfs der Kreis-CSU.

Ein Neufahrner steigt in den Europawahlkampf ein

Neufahrn - „Das Gesicht und der Kopf des Europawahlkampfs“ (MdL Florian Herrmann), den der CSU-Kreisverband demnächst führt, kommt aus Neufahrn. Ozan Iyibas (31) wurde auf Platz 20 gesetzt.

Freisings Stimmkreisabgeordneter Florian Herrmann war nach der Landesdelegiertenversammlung ziemlich stolz auf „seinen“ Kandidaten: „Ich freue mich sehr, dass Ozan bei den Delegierten einen so hervorragenden Eindruck hinterlassen hat.“ Der stellvertretende Neufahrner Ortsvorsitzende erreichte im Kandidatenblock für die Plätze von 20 bis 39 das beste Ergebnis von allen. „Jetzt freue ich mich jedenfalls auf die bevorstehenden Herausforderungen“, sagt Iyibas, der neben dem Europawahlkampf auch auf kommunaler Ebene viel vor hat und sowohl in Neufahrns Gemeinderat (Platz drei) als auch in den Kreistag (Platz sieben) will.

Sein Lebensmotto „Wer will, findet Wege - wer nicht will, findet Gründe“, klingt optimistisch. Dass die Chancen, den Sprung ins EU-Parlament von Listenrang 20 aus zu schaffen, aber „eher gering“ sind, weiß Ozan Iyibas. Derzeit stellt die CSU nämlich nur acht Abgeordnete. Ihm allerdings gehe es in erster Linie darum, „das Thema Europa bei den Bürgern präsenter zu machen“.

Auch wenn er sich selbst nicht als Freund der „EU-Regelungswut“ bezeichnet und ganz klar für eine Eindämmung der Verordnungen und Richtlinien aus Brüssel und Straßburg plädiert, dürfe Europa von der Gesellschaft nicht als „Hexenwerk“ gesehen werden. Iyibas: „Das ist ein Friedenprojekt, das nicht durch fehlende Inhaltsvermittlung an unsere Bürger in Gefahr gebracht werden darf.“ Deshalb müssten europapolitische Themen zwar durchaus kontrovers, aber auch sachlich und konstruktiv diskutiert werden“. Er wolle in seinem Wahlkreis den Dialog suchen, „um eine transparente und verständliche Politik zu vermitteln“.

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