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In zwei Wochen

Die Rückkehr der Next Level Winter Games: So ist der Ablauf

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Freising – Es wird ein Cable Contest im Slopestyle-Format samt Streetfood-Market und Pumptrack sein. Anders ausgedrückt: Am Samstag, 28. Januar, steigen auf dem Freisinger Marienplatz die zweiten Winter Games.

Die Stadtjugendpflege hat nach 2014 nicht nur wieder für Schnee gesorgt, sondern auch für ein Programm, das spektakuläre Snowboard- und Freeski-Tricks sowie eine atemberaubende BMX Air Show bietet.

Gut, dass es doch noch geschneit hat. Denn so konnte der Bauhof mit großer Unterstützung des Flughafens doch noch genug Schnee sammeln, um am 28. Januar die Winter Games in Freising zu sichern. Doch nicht nur das Herankarren der weißen Unterlage für die professionellen Akrobaten meinte OB Tobias Eschenbacher, als er gestern bei der Ankündigung des Mega-Events von einem „aufwändigen Projekt“ sprach. Was Lisa Blum und Martina Giesen von der Stadtjugendpflege Freising aufzählten und schilderten, lieferte einen guten Eindruck davon, was da alles aufgefahren wird: Anders als vor drei Jahren werden die Snowboard- und Freeski-Helden heuer mit einer speziellen Liftanlage gezogen. Dadurch bekommen sie mehr Speed, die Tricks werden also noch spektakulärer sein als 2014. Los geht es mit dem Training um 14 Uhr. Ab 15.45 Uhr werden die Qualifikationsläufe für Ladies, Men und Rookies starten, ab 19.45 Uhr folgen die Finalläufe. Dazwischen (17.30 und 19.30 Uhr) werden Simon Moratz und seine Freunde auf einer mobilen Rampe bei einer wahren Flugshow waghalsige Tricks mit ihren BMX-Rädern zeigen.

Doch damit nicht genug der Attraktionen: Auf einer Miniramp für Skateboarder wird es drei Sessions geben, bei denen die besten Tricks mit kleinen Bargeldpreisen honoriert werden: „Cash for Tricks“ heißt dieses Format, das es schon 2014 gab. Neu hingegen ist eine Pumptrack – ein Rundkurs mit Wellen und kleinen Hügeln, den Jeder, der Lust hat, „mit allem, was Räder hat“, befahren kann. Ebenfalls neu gegenüber 2014: der Streetfood-Market: Kebab, Pizza, Donut und vieles mehr werden dafür sorgen, dass die Zuschauer nicht hungern müssen.

Einen Großteil der Kosten von rund 35 000 Euro wird man durch Sponsorengelder (Flughafen, Staatsbrauerei Weihenstephan und Sparkasse) sowie durch Getränkeverkauf wieder hereinholen, so Stadtjugendpfleger Fritz Andresen. Ob es eine „Guerilla-After-Contest-Party“ geben wird, ist unklar. Noch sucht man eine Location.

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