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Den ersten interessierten Nutzer der neuen Kinderliteratur gab es schon bei der Übergabe: Yu Xiaozhen, Kulturreferent Hubert Hierl, Museumsleiterin Susanne Beck, Hao Sun, Lian Knudsen und Wei Kang (v. l.).

Neue chinesische Bücher für Stadtbibliothek

Nicht nur für Muttersprachler interessant

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Freising  - „Unser chinesisches Bücherangebot wird seit der Einführung 2013 sehr gut angenommen“, freut sich Susanne Beck, die Leiterin der Stadbibliothek. Um so glücklicher war sie, als es der chinesische Kulturverein Freising vor kurzem wieder Bücher abgab, um den Bestand aufzustocken.

Die Bücher wurden jetzt offiziell im Beisein von Freisings Kulturreferent Hubert Hierl übergeben: „Diesmal haben wir Kinderliteratur bekommen“, meint Beck, die gerade dabei ist, mit ihren Mitarbeitern die etwa 150 Neuzugänge in den Bestand einzupflegen. Auf Initiative des chinesischen Kulturvereins, der sich vor zwei Jahren in Freising gegründet hat, wurden bislang rund 500 Medien angeschafft. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch den Kulturfonds der Stadt und das Konfuzius-Institut München. 

Die Vorsitzende des Kulturvereins, Hao Sun, wirbt dafür, „dass sich manches Werk auch für Nicht-Chinesisch-Muttersprachler lohnt.“ Und das kann Susanne Beck nur bestätigen: „Da wir Literatur verschiedener Genres anbieten, bedienen sich auch Freisinger, die gerade Chinesisch lernen und daheim über den Lehrstoff hinaus ein bisserl üben wollen.“ Die Stadtbibliothek Freising bietet bereits seit längerer Zeit diverse Angebote für Büchereigäste, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.

Über 2000 fremdsprachige Medien in englischer, französischer, türkischer, italienischer und spanischer Sprache können derzeit entliehen werden. Mit den chinesischen Werken sei ein anderer Weg beschritten worden. Die Sprachgruppe sei selbst auf die Bibliothek zugekommen und habe Wünsche geäußert. Beck lobte das große Engagement und wünschte: „Viel Spaß beim Lesen."

Wolfgang Schnetz

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