OB-Pressekonferenz

Das Archiv öffnet seine Pforten für die Öffentlichkeit

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Freisings Stadtgeschichte auf 600 Quadratmeter kann man am Donnerstag gleich drei Mal erleben: Denn zum bundesweiten „Tag der Archive“ wird es drei Führungen durch das Stadtarchiv Freising (Major-Braun-Weg 12) geben, werden Irmgard Feiner und Matthias Lebegern um 14.30, um 16.30 und um 18.30 Uhr für Interessierte die Magazinräume öffnen und die Arbeit der Stadtarchivare vorstellen.

Freising – Es ist zugleich der Auftakt zu einem Jahr 2018, in dem das Stadtarchiv Freising und sein Leiter Florian Notter wieder einige interessante Veranstaltungen anbieten.

Neben der Reihe „Archivstück des Monats“, die man auch 2018 fortsetzen wird, so Notter am Montag bei einem Pressegespräch, wird man am Mittwoch, 20. Juni, einem der großen kunsthistorischen Geheimnisse Freisings nachspüren: Ingeborg Krueger aus Bonn wird über ihre neuesten Forschungen zur verschollenen Sasanidischen Goldschale aus dem Freisinger Domschatz referieren. Das Objekt, ein Geschenk der Frau Kaiser Friedrich Barbarossas, ist seit der Säkularisation spurlos verschwunden, keiner weiß, „wo das Teil geblieben ist“, wie es Notter ausdrückt. Was Krueger dazu herausgefunden hat, erfährt man am 20. Juni um 19.30 Uhr im Roten Saal des Kardinal-Döpfner-Hauses. Einer großen Freisinger Persönlichkeit sind zwei Führungen gewidmet, die jeweils um 15.30 Uhr auf dem Marienplatz starten: Am Samstag, 11. August, und am Samstag, 22. September, wird man sich auf die Spuren von Placidus von Camerloher machen. Heuer wird der 300. Geburtstag des Freisinger Hofkapellmeisters (1718 bis 1782) gefeiert. Am Montag, 12. November, wird es dann im Großen Sitzungssaal des Freisinger Rathauses einen weiteren Vortrag anlässlich eines Gedenkjahres geben: Florian Lehrmann wird um 19.30 Uhr über „Freising und die Revolution von 1918/19“ sprechen. Außerdem plant das Stadtarchiv ein neues Buch, das im Herbst herauskommen wird: Es geht, so Notter, um die Freisinger Schwimmbadgeschichte. Untertitel: Bürgerliche Badekultur vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Hintergrund und Anlass der Publikation ist freilich die anstehende Eröffnung des neuen Kombibades. Damit das Buch zur Schwimmbadgeschichte, das man in Kooperation mit den Stadtwerken herausgibt, auch tatsächlich reich und außergewöhnlich bebildert werden kann, ruft das Stadtarchiv die Freisinger Bürger dazu auf, private Fotos zu dem Thema zur Verfügung zu stellen. Bilder können entweder beim Stadtarchiv Freising postalisch abgegeben werden oder per E-Mail unter stadtarchiv@freising.de.

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