Auf die nächsten 15 Monate: (v. l.) Karl-Heinz Bergmeier, Harald Reents, Ivan Marinic. ev

Parkwirtschaft: Aller guten Dinge sind drei

Hallbergmoos - Vor 15 Monaten hat die Parkwirtschaft im Sport- und Freizeitpark eröffnet. Nun zogen Wirt Ivan Marinic und die Verantwortlichen der Gemeinde eine Zwischenbilanz. Fazit: Es läuft gut, aber es ist noch Luft nach oben.

Bei einer Pressekonferenz zeigten sich Bürgermeister Harald Reents, Vereinsreferent Bergmeier und der Pächter der Parkwirtschaft im Sportforum zufrieden. „Es war ein schwieriger Start für beide Seiten“, beschrieb der Gemeindechef die Ausgangslage. Bekanntlich waren die beiden Vorgänger an der Aufgabe gescheitert. „Aller guten Dinge sind drei“ - dieses Sprichwort bewahrheitete sich schließlich mit Marinic.

„Ivan ist der Richtige“, bekräftigten Bürgermeister und Vereinsreferent. Zugleich traten sie den regelmäßig aufkeimenden Gerüchten entgegen, dass der Gastronom den Rückzug antreten wolle, nachdrücklich entgegen: „Wir verstehen auch nicht, wo das immer herkommt“, so Bergmeier. Marinic habe, so die die Gemeindevertreter unisono, das Motto „mit den Vereinen für die Vereine“ mustergültig umgesetzt und Vertrauen aufgebaut. Freundlich, serviceorientiert und offen für die Wünsche der Vereine habe sich der Wirt in den vergangenen 15 Monaten präsentiert. „Er ist einer, der auf die Leute zugeht“, unterstrich Reents. Und die Vereine haben, wie Reents Fußball-Trainer Toni Plattner zitierte, „hier eine Heimat gefunden“.

Zugleich habe Marinic bewiesen, dass er gastronomisch „jedes Niveau bedienen kann“ - von der schnellen Sportlerküche mit Currywurst und Salaten bis hin zur exklusiven Gerichten, von denen die Gäste beim Kultursommer schwärmten.

Zu kämpfen hat der Wirt mit dem „veränderten Strukturen und Verhalten der Sportler“: Immer weniger kehren nach dem Training oder einem Turnier in der Wirtschaft ein. Die Parkwirtschaft will allerdings keine reine Sportgaststätte sein. „Wir freuen uns, dass alle Bürger uns annehmen“, hob Marinic hervor. Vornehmlich an Wochenenden und Feiertagen kehren Spaziergänger und Familien ein.

Mit einer neuen Speisekarte will der Gastronom, wie er ankündigte, noch mehr Gäste anlocken. Neben kroatisch-bayerischer Küche sind Thementage wie der Schnitzel-Dienstag, Steaks- und Burger-Angebote sehr beliebt. „Auch Firmen aus dem Gewerbegebiet konnten wir gewinnen“, berichtete Marinic. Die neue Speisekarte wird der Nachfrage anpasst: Die bayerische Küche wird ein wenig abgespeckt. Dafür gibt’s mehr Salate, vegetarische und vegane Gerichten und etlichen Specials: In der warmen Jahreszeit wird der Grill angeheizt, ein Sommerfest gefeiert und ein EM-Public-Viewing angeboten.

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