Modeschöpferin Laura Biagiotti gestorben

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Konzern und Kommune an einem Tisch: (v. l.) Im Beisein von Martin Treffer, Technischem Leiter bei der Telekom unterschrieben Bernhard Multerer vom Infrastrukturvertrieb Region Süd und Paunzhausens Bürgermeister Johann Daniel den Vertrag, der den Startschuss zum Ausbau der Gemeinde mit 30 Kilometer Glasfaserkabel gibt.

Vertrag unterschrieben

30 Kilometer Glasfaser: Schnelles Internet für Paunzhausen

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Paunzhausen - Spätestens Ende 2017 werden sich 316 Haushalte im Gemeindegebiet von Paunzhausen über schnelles Internet per Glasfaserkabel freuen können. Der Vertrag mit der Telekom ist in trockenen Tüchern. Jetzt werden 30 Kilometer Glasfaserkabel verlegt.

Die Deutsche Telekom hatte bei der öffentlichen Ausschreibung für den Breitbandausbau von sieben Erschließungsgebieten der Gemeinde Paunzhausen den Zuschlag erhalten. Am Donnerstag wurde der Vertrag zwischen dem Konzern und der Kommune unterzeichnet. Die Gesamtinvestitionssumme beträgt 864 000 Euro, wovon die Gemeinde – zieht man die zu erwartenden Teilnehmergebühren und rund 570 000 Euro an Zuschüssen des Freistaates ab – 142 500 Euro berappen muss. Doch das ist es der Kommune wert, schließlich ist schnelles Internet ein wichtiger Standortfaktor, wie Bürgermeister Johann Daniel sagte. Nun werden rund 30 Kilometer Glasfaserkabel verlegt.

Bernhard Multerer vom Infrastrukturvertrieb Region Süd der Telekom Deutschland GmbH und Technischer Leiter Martin Treffer sind die Männer, die mehr als die Hälfte der 590 Haushalte in Paunzhausen jetzt mit Glasfaserkabel bis zum Haus versorgen. Beide versprechen eine zügige Abwicklung der Maßnahme, wobei man allerdings beispielsweise noch die Einverständniserklärung der Eigentümer einholen muss, um die Arbeiten auf den Privatgrundstücken durchführen zu können. Denn auch wenn mit der neuen Technik Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich ist, auch wenn die Ladezeiten von Websites und Dokumenten erheblich verkürzt werden und auch wenn Streaming-Angebote von Musikanbietern und Videoportalen künftig „ruckelfrei“ laufen, will vielleicht doch nicht Jeder so einen Glasfaseranschluss.

Noch etwas betonte Daniel: Die Gebiete, die jetzt nicht von der Telekom mit neuen Glasfaserkabeln versorgt werden, hätten bereits einen so schnellen Internetzugang, dass sie nicht den Förderkriterien des Freistaates entsprochen hätten.

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