Gut gefüllte Regale: Anette Baier, die 2. Vorsitzende des Dorfladens, lobt die Flexibilität der Mitarbeiter. Die haben auch stets eine Corona-Ampel im Blick.
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Gut gefüllte Regale: Anette Baier, die 2. Vorsitzende des Dorfladens, lobt die Flexibilität der Mitarbeiter. Die haben auch stets eine Corona-Ampel im Blick.

Lokales Einkaufen

Mit Maske und Ampel im Dorfladen Paunzhausen: Sicherheitskonzept und besonderer Service

  • Andreas Beschorner
    vonAndreas Beschorner
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Einkaufen in Zeiten von Corona und Lockdown: für viele eine lästige Pflicht. Gerade jetzt sind die Menschen in Paunzhausen besonders froh um ihren Dorfladen.

Paunzhausen – Schon beim ersten Lockdown ab Mitte März hat der Dorfladen in Paunzhausen schnell auf die neue Situation reagiert, hat diverse Maßnahmen ergriffen, um sowohl die Sicherheit der Kunden und Mitarbeiterinnen zu gewährleisten als auch das Geschäft am Laufen zu halten. Und auch jetzt ist das Team gut aufgestellt, diverse Maßnahmen wurden abermals ergriffen, so dass die Paunzhausener nach wie vor sicher und beruhigt in „ihrem“ Dorfladen einkaufen können. Abtrennung und eine Art Corona-Ampel inklusive. Die Kassenabtrennung mit Folien und Bodenmarkierungen, die für den nötigen Abstand zwischen Verkäufern und Kunden sorgt, ist auch jetzt in Zeiten des Lockdowns light hilfreich und sinnvoll.

Ist auf den Lockdown gut eingestellt: Der Dorfladen in Paunzhausen achtet auf die Einhaltung der Corona-Regeln, bietet Sicherheit und Service.

Dazu gibt es, wie schon vor acht Monaten, Desinfektionsmittel für Kunden und das Dorfladen-Team, außerdem wurden Einweghandschuhe und Papierhandtücher bereitgestellt. Die Marktleiterin Claudia Kiefer koordinierte die Aufteilung in zwei Arbeitsgruppen, so dass immer nur die gleichen Arbeitskollegen zusammentreffen. Falls tatsächlich ein Krankheitsfall unter den Mitarbeitern auftreten sollte, wäre man also vorbereitet. Wichtig – und auch das wurde in diesen Zeiten wieder aufgenommen: ein kostenfreier Lieferservice für Kunden, die zu einer Risikogruppe gehören – also vor allem ältere Menschen. Telefonisch (0 84 44/92 42 45) kann man kontaktfrei seine Bestellung aufgeben, wird dann durch freiwillige Helfer versorgt. Manchmal sind es auch Kunden, die spontan ihre Hilfe anbieten, oder Mitarbeiter des Dorfladens, die auf dem Nachhauseweg einen kleinen Umweg in Kauf nehmen und die bestellten Waren abliefern. Bei den Kunden, die diesen Service in Anspruch nahmen und nehmen, handele es sich überwiegend um ältere Mitbürger mit Vorerkrankungen oder beispielsweise auch um Einwohner, die unter Quarantäne standen, berichtet die 2. Vorsitzende des Dorfladens, Annette Baier.

Neu im zweiten Lockdown ist eine Ampel am Eingang zum Dorfladen: Denn maximal zehn Kunden dürfen sich im Geschäft aufhalten. Eine Mitarbeiterin hat die Zahl der Besucher stets im Blick, stellt, sollten zehn Kunden da sein, die Ampel auf Rot. So wissen die Kunden draußen, dass sie noch ein bisschen warten müssen, bis sie den Laden betreten dürfen.

Das klappt gut, schildert Baier, zumal sich der Kundenandrang unter der Woche meist im Rahmen hält und die Ampel in der Regel nur an den Samstagvormittagen zum Einsatz kommt. Das Dorfladen-Team ist also gut gerüstet und bestens aufgestellt für diese harten Zeiten. Einsatz und Flexibilität der Mitarbeiterinnen sind groß, so dass in Paunzhausen trotz Corona die Einkaufswelt noch in Ordnung ist.

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