Kleine und große Interessierte traf FW-Bundestagskandidat Karl Ecker (rotes Shirt) auf seiner Radtour durchs Ampertal – wie hier in Paunzhausen.
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Kleine und große Interessierte traf FW-Bundestagskandidat Karl Ecker (rotes Shirt) auf seiner Radtour durchs Ampertal – wie hier in Paunzhausen.

Radeln und reden

Wahlkampftour per E-Bike: FW-Bundestagskandidat Karl Ecker war zu Gast im Ampertal

  • Andreas Beschorner
    VonAndreas Beschorner
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Der Wahlkampf hat begonnen: Freie-Wähler-Kandidat Karl Ecker ging mit dem E-Bike im Ampertal auf Stimmenfang.

Paunzhausen/Allershausen/Fahrenzhausen – 77 Kilometer auf dem Rad von Au aus quer durch das Ampertal – was tut man nicht alles als Bundestagskandidat. Karl Ecker, der für die Freien Wähler nach Berlin fahren will, war kürzlich in Paunzhausen, Allershausen und Fahrenzhausen unterwegs, um mit Parteifreunden und Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen. 77 Kilometer mit Helm, mit rotem T-Shirt und mit dem E-Bike.

Arbeitsplätze in der Pflege attraktiver machen

Die städtebauliche Entwicklung war das Thema in Allershausen, wo unter anderem Bürgermeister Martin Vaas und sein Vorgänger Rupert Popp den FW-Kandidaten an den Glonnterrassen in Empfang nahmen: Vaas verriet dabei, dass man nach Umsetzung der Bauabschnitte 1 (Volksfestplatz) und 2 (Glonnterrassen) nun auf einem guten Weg sei, auch Bauabschnitt 3 der neuen Ortsmitte zu realisieren – das sogenannte „Gelenk“. Nachdem sich für das Areal die Eigentümerverhältnisse geändert hätten (die Freisinger Bank ist nun Besitzerin eines großen Teils), sehe es jetzt gut aus mit der Umgestaltung.

Im September finde eine Eigentümerversammlung statt, eine Lösung für die dann entfallenden Parkplätze habe er schon im Kopf, so Vaas. Dass man im Eggenberger Feld eigentlich kein Einheimischenmodell verwirkliche, sondern eher ein „Wohnbauprojekt für Geringverdiener“, so Vaas, konnte Ecker nach seinen eigenen Erfahrungen als früherer Bürgermeister von Au nachvollziehen.

Anna Gründel fragte den FW-Kandidaten danach, wie er sich denn den Kampf gegen den Mangel an Pflegekräften vorstelle. Eckers Antwort: Das Thema sei ja schon „ewig bekannt“. Es gehe darum, die Arbeitsplätze in der Pflege „attraktiver zu machen“ – und dazu gehöre nicht nur bessere Bezahlung, sondern auch bessere Arbeitsbedingungen und beispielsweise das Angebot erschwinglicher Wohnungen. Am schnellsten gehe es freilich, wenn man die rund 150 000 Pflegekräfte, die in den vergangenen Jahren aus dem Beruf ausgeschieden seien, wieder zurückholen könne. Zuvor hatte Paunzhausens Bürgermeister Johann Daniel die zunehmende Bürokratie beklagt, was bei Ecker auf offenen Ohren gestoßen war.

Konfrontiert mit einer Aussage von Söder

Und danach wurde Ecker von Fahrenzhausens 2. Bürgermeister Andreas Karl empfangen, mit dem er sich beispielsweise die neue Ortsmitte anschaute. Dabei wurde Ecker auch mit der Aussage von Ministerpräsident Markus Söder konfrontiert, jede Stimme für die Freien Wähler sei eine verlorene Stimme. Das stimme selbstverständlich nicht, betonte Ecker. Jede Stimme zähle, so der FW-Kandidat.

Zudem könnten die Freien Wähler mit rund 30 Abgeordneten auch dann in den Bundestag einziehen, wenn sie die Fünf-Prozent-Hürde zwar verpassen, in ganz Deutschland aber drei Direktmandate holen würden. Auf eines davon macht sich Ecker Hoffnung – und deshalb war er mit dem E-Bike auch 77 Kilometer einmal quer durchs Ampertal gefahren.

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