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Hier wird geladen: Bürgermeister Johann Daniel (r.) nahm die Tankstelle für Rad und Auto offiziell in Betrieb. E-Bikes bekommen die Energie übrigens kostenlos.

E-Tankstelle eröffnet

Paunzhausen macht wichtigen Schritt für den Umweltschutz

  • vonNico Bauer
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In Paunzhausen gibt es jetzt eine Tankstelle für Elektroautos. Am Rathaus wurden die beiden Ladeplätze jetzt eröffnet. 

Paunzhausen – In kleinen Schritten möchte die Gemeinde Paunzhausen umweltfreundlicher werden und ihren Teil zur Energiewende beitragen. Nun wurde die erste Tankstelle für Elektroautos am Rathaus durch Bürgermeister Johann Daniel offiziell in Betrieb genommen.

Beide Ladeplätze waren sogleich belegt. Rathauschef Daniel und Günter Steiner, 2. Bürgermeister sowie Energiebeauftragter der Gemeinde, bekamen bei der offiziellen Freigabe der E-Tankstelle direkt die Bestätigung des Bedarfs. Insgesamt 9800 Euro hat die Gemeinde für die E-Tankstelle mit zwei Stellplätzen für Elektroautos in die Hand genommen. Dafür bekommt die Kommune 40 Prozent Zuschuss.

Daniel erklärte, dass der Preis für eine Kilowattstunde mit 30 Cent festgelegt worden war. Die E-Tankstelle steht auch den Besitzern von Elektro-Fahrrädern zur Verfügung: Die bekommen ihre Energie kostenlos. „Fahrräder brauchen nur wenig Strom“, sagte Daniel und betonte, dass da ein finanzieller Obolus des Nutzers nicht passen würde. Gerade die Zahl der E-Bikes sei in der Gemeinde stetig steigend. 2018 gab es in der sechs E-Autos. Auch da müsste die Zahl mittlerweile größer sein.

Daniel sagte zum Start der E-Tankstelle am Rathaus, dass aus seiner Sicht eine zweite Einrichtung dieser Art am Fußballplatz Sinn mache. Die Zeiten während Training oder Spiel reichten weitestgehend aus, um ein E-Auto zu einem sehr großen Teil aufladen zu können. „Diesen Standort habe ich schon länger im Kopf“, sagte der Bürgermeister.

Der Rathauschef machte aber auch deutlich, dass die Gemeinde Paunzhausen solche Maßnahmen nur schrittweise umsetzen könne. Derzeit passiere sehr viel, weil der Bauhof in den vergangenen Tagen auch noch die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umgerüstet habe. Das habe einen deutlich geringeren Energiebedarf zur Folge und sei auch als Umweltmaßnahme zu sehen. Die Kommune dabei achte auch darauf, wie solche Projekte mithilfe von staatlichen Zuschüssen umzusetzen seien.

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