Du schaffst das! Die Mädchen von der Voltigiergruppe feuern ihr Voltigierpferd, den Wallach Cinzano an. Fotos: Gleixner

Pferderallye diesmal nur was für Hartgesottene

Geierlambach - Rauf aufs Pferd - und das bei strömendem Regen: Am Samstag war bei den Reitern auf dem Kronawitter-Hof in Geierlambach Geschicklichkeit gefragt. Zum 19. Mal stieg die Pferderallye.

Die ebenso beliebte wie mittlerweile traditionelle Pferderallye - sie fand zum 19. Mal statt - war heuer nur was für die hartgesottenen Reiter. Am ersten richtig regnerischen Tag nach vielen Sonnentagen hieß es auf dem Reiterhof Kronawitter wieder, Geschicklichkeit auf dem Rücken seines Pferdes, aber auch bei kleinen Aufgaben ohne den treuen Begleiter unter Beweis zu stellen. Auf die Beine gestellt hatte das traditionell die Familie Kronawitter, die immer viel Kreativität bei der Auswahl der Aufgaben beweist.

Zunächst trafen sich die 23 Teilnehmer - davon fünf, die extra zum Hof geritten waren, und dem Wetter trotzten - und begannen mit einem außergewöhnlichen Spiel: Reitstiefelweitwurf. Der Tag rund ums Pferd war eröffnet. Bevor es für alle aufs Pferd ging, mussten sie noch einen Fragebogen rund ums Pferd ausfüllen. Danach ging es gemeinsam ins Gelände, ein Ritt von zweieinhalb Stunden begrenzte die Teilnehmerzahl auf die robusten Reiter. Die Schönwetterreiter trauten sich nicht aus dem Stall.

Und es gab, wie jedes Jahr, noch die Besonderheit, dass auch Walker und Radfahrer herzlich eingeladen waren, an der Rallye teilzunehmen. Während des Ausritts spielten die Teilnehmer „Hufeisengrößen erraten“: Sie mussten schätzen, welchen „Schuhgröße“ die Pferde der anderen hatten. Als alle Reiter wieder auf dem Hof angekommen waren, gab es erst mal eine „Trocken-Pause“.

In der Halle musste sich jeder unter Zeitdruck drei Aufgaben stellen: Eine Schleife binden mit Reithandschuhen, Wäsche aufhängen, während man auf dem Rücken seines Pferdes sitzt, und zuletzt noch über Bierkästen balancieren - natürlich ohne Pferd. Bei diesen Aufgaben hatte das Publikum viel zu lachen: Eine Schleife mit Lederhandschuhen zu binden, ist schwerer als es klingt - und einige Pferde hatten eher wenig Lust darauf, ihrem Reiter das Aufhängen der Wäsche zu erleichtern, indem sie stehenblieben. Zum Glück hatten die Teilnehmer auch eine deutlich bessere Balance auf dem Rücken ihrer Pferde als beim Laufen über Bierkästen - eine zum Teil recht wackelige Angelegenheit.

Nachdem die Aufgaben gemeistert waren, wurden die Pferde versorgt und in den Stall oder auf die Koppel zurückgebracht. Man traf sich zu Kaffee und Kuchen im warmen Reiterstüberl. Dabei wurden auch die Zeiten verglichen und die Teilnehmer in die Kategorie Hofinterne und Hofexterne unterteilt. In beiden Kategorien wurden die besten Drei geehrt und mit einem Pokal belohnt.

Die Reiterin mit der Bestzeit, Franziska Planz, erhielt den Wanderpokal, den sie ein Jahr behalten darf. Außerdem erhielten alle Teilnehmer ein Erinnerungsbändchen.

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