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Bald ein gewohntes Bild in der Luitpoldanlage?

Jetzt wird untersucht

Plan für die Luitpoldanlage: Minigolf, BMX und Camping?

Die Luitpoldanlage soll planerisch überarbeitet werden, ein Gesamtkonzept für das 5,8 Hektar große Areal soll erstellt werden und zeigen, wo welche Nutzungsmöglichkeiten denkbar sind. Der Planungsausschuss der Stadt Freising hat das am Mittwoch beschlossen.

Freising – Ausgangspunkte für diese Maßnahme war zum einen das STEP 2030-Projekt Nummer 13 „Standortuntersuchungen“, zum anderen der Wunsch von Freisinger Jugendlichen nach einer BMX-Anlage, die Anfrage des Minigolfbetreibers in der Savoyer Au nach Erweiterung seiner Anlage und die Anfrage von Campingplatzbetreibern nach Flächen für einen Camping- und Wohnmobilplatz im Stadtgebiet.

Das Landschaftsarchitekturbüro Horstmann + Schreiber hatte die Standortbeurteilung durchgeführt. Man hatte die Luitpoldanlage, die Fläche beim Tollhaus, am P+R-Platz, in der Savoyer Au, am Pförrerauweg, Vöttinger Weiher, Am Vogelherd, in Tuching beim Bauhof, die Seilerbrücklwiesen und die Stoibermühle nach Größe, nach Eigentumsverhältnissen sowie nach Vorteilen und Hemmnissen beurteilt.

Das Ergebnis: Für die BMX-Anlage würden sich Flächen beim Tollhaus und die Luitpoldanlage eignen, für die Kleingolfanlage werde ebenfalls die Luitpoldanlage als Standort empfohlen. Untersuchungen zum Standort des Campingplatzes sollte man vorerst zurückstellen, so die Empfehlung, weil möglicherweise im Rahmen des Leader-Projekts ein „interkommunales Festivalgelände mit Campingplatz“ entstehen könnte.

Auf dieser Basis folgte der Planungsausschuss dem Vorschlag der Verwaltung, „vertiefte Untersuchungen“ für eine Kleingolf- und BMX-Anlage in der Luitpoldanlage anzustellen. Und weil man schon dabei sei, soll zeitgleich ein Gesamtkonzept für die Weiterentwicklung der Luitpoldanlage erarbeitet werden.

Planungsreferent Franz Bernack (FSM) fand das alles „nach so langer Zeit etwas ergebnisarm“. Das habe man vor vier Jahren, als man schon einmal eine Studie zur Nutzung der Luitpoldanlage in Auftrag gegeben hatte, auch schon gewusst. In dasselbe Horn stieß Robert Weller (FW): Er sei etwas enttäuscht darüber, welche Standorte untersucht worden seien. So vermisse er den Pullinger Weiher, für den die FW schon einmal Freizeitanlagen reklamiert hätte. Weller erinnerte an die Idee der CSU von einem „Kulturstrand“ und andere Vorschläge. Das alles sei bei den jetzigen Untersuchungen unberücksichtigt geblieben. Rudolf Schwaiger (CSU) zweifelte, ob die Sache überhaupt noch aktuell sei. Die Jugendlichen, die vor einigen Jahren eine BMX-Anlage gefordert hatten, würden inzwischen vielleicht schon Motocross fahren – „oder Rollator“, wie aus einer anderen Ecke des Sitzungssaals zu hören war. Bei aller Kritik: Der Vorschlag der Verwaltung wurde mit nur einer Nein-Stimme von Schwaiger angenommen. 

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