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Handlich und übersichtlich: Die neuen Schulwegpläne hat Ulrike Nettinger vom Ordnungsamt der Stadt Freising erarbeitet. Für jeden der sechs Grundschulen gibt es einen eigenen Flyer.

Stadt bringt neue Flyer heraus

Der Plan zum verkehrssicheren Schulweg in Freising

Freising - Sie sind bunt, vor allem aber sind sie hilfreich: die neuen Schulwegpläne, die nun in handlicher Flyer-Form bei der Einschreibung der ABC-Schützen verteilt werden. Sie weisen Eltern und Kindern die sicherste Route zum Unterricht.

Für die sechs Grundschulen im Stadtgebiet gibt es jeweils eine eigene Informationskarte, allesamt wurden sie von Ulrike Nettinger vom Ordnungsamt der Stadt Freising erarbeitet.

Abgebildet ist der Ausschnitt des Stadtplans, der für den Einzugsbereich der jeweiligen Grundschule maßgeblich ist, mit roter Farbe sind die Routen zur Schule gekennzeichnet. Und zwar, so Nettinger, nicht unbedingt die kürzesten und schnellsten Wege, sondern die sichersten – die also, auf denen es Ampeln, Zebrastreifen und Schulweghelfer gebe. Ideal wäre es, wenn sich die Eltern der künftigen Erstklässler anhand dieser Flyer die sicherste Strecke für ihre Kinder heraussuchen und diesen Weg dann auch noch vor Schulbeginn einüben würden. Dann hätten die Pläne für die Grundschulen Vötting, Paul-Gerhardt, St. Korbinian, St. Lantbert, Neustift und Pulling ihren Zweck erfüllt.

Am Rande der Präsentation dieser Schulwegpläne schilderten Referatsleiter Karl-Heinz Wimmer und Nettinger ein zunehmendes Problem: Es werde immer schwieriger, Schulweghelfer zu finden. Die Resonanz auf Aufrufe der Stadt, die 17 Einsatzorte mit ehrenamtlichen Schulweghelfern zu besetzen, lasse zu wünschen übrig. Die Bitte von Nettinger und Wimmer: Wer Interesse hat und sich zugleich pro angefangener halben Stunde 3,75 Euro verdienen will, soll sich beim Ordnungsamt melden.

Andreas Beschorner

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