Nachgefragt – bei der Freisinger Polizei

Polizei Freising: „Kompletter Schutz ist nicht möglich“

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Freising - Für die Polizei Freising gehört es zur Routine, sich bei Großveranstaltungen über alle Sicherheitsaspekte Gedanken zu machen. Doch Michael Ertl, stellvertretender Chef der PI Freising, sagt auch: Hundertprozentigen Schutz gibt es nicht.

Nach dem Anschlag in Berlin: Machen Sie sich Sorgen, dass so eine Tat auch in Freising stattfinden könnte?

Unsere Sorgen sind relativ gering. Der Adventsmarkt, der jetzt noch läuft, der auf dem Christopher-Paudiß-Platz, ist so gut eingebettet, dass ein großes Fahrzeug da nicht reinkommt. Aber natürlich sind wir mit Streifen auch immer wieder präsent.

Dennoch ist die Terrorgefahr inzwischen ein ständiger Begleiter der Polizei – ob Volksfest, Christkindlmarkt oder Festival.

Bei jeder Großveranstaltung, die wir prüfen oder betreuen, müssen wir alle Eventualitäten erwägen. Da fließt das natürlich mit ein. So haben wir beim diesjährigen Volksfest nach dem Anschlag in Nizza bereits Sperren errichtet, damit keine Fahrzeuge auf das Areal gelangen konnten.

Aber verhindern lassen dürfte sich solch ein Terrorakt doch nur dann, wenn man denjenigen, der die Tat plant, schon aus dem Verkehr zieht, bevor er zuschlagen kann.

Hundertprozentige Sicherheit gibt es einfach nicht. Wir werden wahrscheinlich auch nicht jeden Markt komplett schützen können. Für uns ist es, wie gesagt, gut, dass der Adventmarkt in Freising so eng eingebaut ist. Denn es stimmt: Ein größeres Fahrzeug zu stoppen, ist nicht so einfach.

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