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Hocharomatische Tomatensorten können im „Thermoskannen-Gewächshaus“ gezogen werden. Foto: tum

Das „Prinzip Thermoskanne“

Freising - Der Verbraucher will frisches Obst und Gemüse rund ums Jahr - doch leider verbrauchen Gewächshäuser immer noch viel Energie. Ein deutschlandweites Forscherteam, bei dem auch die TUM beteiligt ist, will diesen Verbrauch gen Null reduzieren - und wurde jetzt für den Nachhaltigkeitspreis nominiert.

Um Gewächshäuser in nachhaltige Produktionsstätten für Obst und Gemüse zu verwandeln, haben sich viele Köpfe zusammengetan: Neben Forschern der Technischen Universität München (TUM) sind die Uni Berlin und Hannover sowie weitere Forschungseinrichtungen am Projekt ZINEG (Zukunftsinitiative Niedrigenergie-Gewächshaus) beteiligt. Seit 2009 haben die Forscher verschiedene Lösungskonzepte für eine weitgehend CO2-neutrale Pflanzenproduktion in Gewächshäusern entwickelt und erprobt - und wollen sie jetzt zur Praxisreife bringen. Professor Joachim Meyer, TUM-Emeritus für Technik im Gartenbau, verfolgt dabei die Idee hochisolierter Foliengewächshäuser mit Beheizung aus nachwachsenden Rohstoffen.

Diese neuartigen Gewächshäuser werden nach dem „Thermoskannen-Prinzip“ durch bewegliche Energieschirme gut isoliert. Zusätzlich speichern sie tagsüber passiv Sonnenenergie, die in der Nacht dann das Gewächshaus beheizen hilft. So wird eine zusätzliche, energieintensive Heizung weitgehend überflüssig. Ausgeklügelte Energiespar-Verfahren zur Temperaturführung und Klimakontrolle ergänzen das „Thermoskannen-Gewächshaus“, das sich mit nachwachsenden Rohstoffen ressourcensparend und fast CO2-emissionsfrei beheizen lässt.

Nun wurde das Team um ZINEG für den deutschen Nachhaltigkeitspreis 2014 in der Kategorie „Forschung“ nominiert. Der Ansatz, der die regionale und nachhaltige „Green Economy“ befeuern könnte, muss sich aber noch gegen zwei andere nominierte Projekte durchsetzen.

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