Planen die „Havana-Nights“: Maximilian Böhm, Christian Schwaiger, Ramona Silberbauer (vorne), Stefan Schauer (hinten), Sebastian Lehrmann, Petra Niedermeier, Thomas Sellmair, Franziska Ruf (vorne), Martin Adamek (hinten), Kathrin Schreiber (vorne), Peter Strelow (hinten), Michael Kuba, Lorenz Schmid, Alexander Völkl, Daniel Ostner, Helmut Leitl (v.l.).

Qualität statt Quantität: Die "Havana Nights" in Haag

Haag - In der elektronischen Musikszene sind sie längst kein Geheimtipp mehr: Die "Havana-Nights" in Haag. Das hochkarätige Line-up für das Festival im Juli steht.

„Qualität statt Quantität“ - das ist der Leitsatz des Organisationsteams der „Havana-Nights“. Ramona Silberbauer, Pressesprecherin der „Havana-Nights“ präsentiert das Line-up, sprich die Liste der DJs, die man für das Haager Festival gewinnen konnte: Felix Kröcher, Moonbootica, The Disco Boys, Anthony Rothner, Lexy & K-Paul, Tomcraft, Mark Spenc - die Liste ist lang. Und gespickt mit Namen, die man eigentlich von Festivals wie die „Mayday“ in Dortmund oder „SonneMondSterne“ in Saalfeld kennt. DJs, die als die erfolgreichsten Künstler in der elektronischen Musikszene weltweit gehandelt werden. Und der Tourplan dieser Musiker hat 2011 wieder eine Gemeinsamkeit: Den Freitag, 1., und Samstag, 2. Juli: Dann sind sie alle für Haag gebucht.

„Unser Konzept ist es, diese namhaften Künstler mit jungen Nachwuchs-Künstlern aus der Region zusammenzubringen“, erklärt Ramona Silberbauer. Und so werden nicht nur die genannten Größen an den Plattentellern stehen, die „Havana Nights“ ermöglichen jungen DJs aus dem Landkreis, sich auf einer großen Bühne zu präsentieren - und wichtige Kontakte zu knüpfen. Stichwort: Kulturförderung - das oberste Ziel der Verantwortlichen.

Mit der Beach-Party aus dem Jahr 2003 hat diese Großveranstaltung heute gar nichts mehr zu tun. 14 500 Gäste werden erwartet, gut 2000 mehr als 2010. Die Intention zu Beginn war es, für den Fußballverein ein wenig Geld in die Kassen zu spielen. Heute arbeitet man professionell als eingetragene Festival-Gemeinschaft. Ein etwa 30-köpfiges Team ist dabei im Einsatz. In den vergangenen Jahren ist man sich selbst treu geblieben, hat die zu Beginn ausgerufenen Ziele stets weiter verfolgt. So möchtn sich die Veranstalter nie dazu hinreißen lassen, sich mit weniger zufrieden zu geben, um durch billigere Preise ein noch größeres Publikum anzulocken. Qualität hat eben ihren Preis. Und der beträgt für zwei Tage Havana-Nights-Feeling 29,95 Euro im Vorverkauf. Für Anwohner gibt es vergünstigte Tickets. Wer’s gerne exklusiv hat, dem steht die VIP-Area samt Whirlpool offen, 75 Euro kostet das Tages-, 129 Euro das Wochenendticket - Essen und Getränke inklusive. Gefeiert wird auf fünf Areas. Wer noch keine 18 Jahre alt ist, dem bleibt der Zutritt verwehrt.

Auf die Frage, was das Team antreibt, meint Ramona Silberbauer: „Es ist der Spaß, wir sind ein gutes Team. Und wenn dann am Festivalabend die Lichter angehen ist es ein wahnsinniges Gefühl, zu sehen, was wir auf die Beine gestellt haben.“ Die positiven Rückmeldungen von außen, die Tatsache, dass sich namhafte DJs den Termin gerne freihalten, weil sie wieder dabei sein wollen, all dies tut sein übriges, um die Crew - trotz aller Anstrengungen - jedes Jahr aufs neue zu motivieren. Ein Augenmerk legen die Veranstalter auch und vor allem auf die Sicherheit der Gäste. „Wir haben ein 40-seitiges Konzept“, erzählt die Pressesprecherin. In Sicherheitsmeetings wurden vorab sämtliche Eventualitäten durchgespielt. Nichts wird dem Zufall überlassen. Neben einem professionellen Security-Service ist man hier nicht zuletzt auch auf die Unterstützung der örtlichen Feuerwehren angewiesen. Damit sich der größte Wunsch der Verantwortlichen auch heuer wieder erfüllt: „Alles soll gutgehen.“ Mehrs Infos unter www.hn-festival.de

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