Jetzt strahlt Günzenhausen wieder: Diese Damen und Herren sind dafür verantwortlich.

Ramadama: Über 200 Echinger räumten auf

Eching - Saubere und engagierte Samstagsvormittags-Arbeit leisteten zahlreiche motivierte „Saubermänner“ beim gemeindlichen Ramadama in allen Echinger Ortsteilen. Zum kollektiven Frühjahrsputz bei der Aktion „Saubere Landschaft“ waren die freiwilligen Einsatzkräfte bereits um punkt neun Uhr an ihrem jeweiligen Treffpunkt und ließen sich ihre Einsatzgebiete zuteilen.

Über 200 Freiwillige waren dazu früh aufgestanden - und insbesondere am Hauptort Eching zeigte sich eine steigende Tendenz. Vielfach hatten die Schulkinder dazu auch ihre Eltern mitgebracht (oder umgekehrt). Mit gutem Beispiel voran gingen eine Reihe von Vereinsvertretern sowie Gemeinderäte, darunter Dritter Bürgermeister Thomas Kellerbauer.

Um der umliegenden Natur wieder zu einem „natürlichen“ Aussehen zu verhelfen, wurde fleißig zu- und angepackt. Immer wieder erstaunlich, was die Wegwerfgesellschaft so alles an unappetitlichen Hinterlassenschaften in freier Natur entsorgt hatte: von der vollen Babywindel über Teppichreste, einen Einkaufswagen, defekte Fahrräder, reichlich Kartonagen und vor allen Dingen viel, viel Plastikverpackungen. Auf ein regelrechtes Gelage ließ der Fund von sechs großen Schnapsflaschen schließen. Gefunden wurde unter anderem aber auch eine Handtasche mit Geldbörse.

Besonders schlimm schaute es einmal mehr entlang der Bahn und auf dem Parkplatz am Hollerner See aus, nicht viel besser leider auch im Naturschutzgebiet Echinger Lohe, wo der mit Spießen und rustikaler Bekleidung ausgestattete Einsatztrupp auf insgesamt acht Säcke Wohlstandsmüll gekommen ist. Die vollen Müllsäcke wurden mit Unterstützung des Echinger Bauhofes, der Ortsfeuerwehren und Vereine eingesammelt. Mit großem Appetit und viel „Erzählstoff“ kamen die eifrigen Einsatzkräfte nach erfülltem Auftrag in und an der Natur zu einer verdienten Brotzeit zusammen: Jetzt darf der Frühling gerne Einzug halten.

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