Auf zu neuen Taten: Jörg Hoffmann (Schriftführer Verband und Vereinigung), Benno Zierer (Vorsitz Vereinigung), Maria Scharlach (Vorsitz Verband, Stellvertretende Vorsitzende Vereinigung), Sonja Kieslinger (Schatzmeister Verband und Vereinigung) und Rainer Schneider (Stellvertretender Vorsitzender Verband; v. l.). foto: gleixner

Realschule in Au vor allem Verdienst von FW-Bürgermeister Ecker

Marzling - Wahlkampf-Rückschläge, wie das Scheitern von Landratskandidat Rainer Schneider, haben die FW noch nicht ganz verwunden. Doch gab man sich bei der JHV kämpferisch und selbstbewusst.

Da mag sich die CSU noch so sicher sein, dass der Bau der Realschule in Au größtenteils auf ihr Konto geht, die Freien Wähler schreiben den Erfolg ihrem Auer Bürgermeister Karl Ecker zu. Dies machten die Verantwortlichen der Partei in Marzling bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung deutlich.

Sowohl die Vorsitzende des Kreisverbandes Freie Wähler Kreis Freising, Maria Scharlach, als auch ihr Pendant von der Kreisvereinigung Freie Wähler Freising, Benno Zierer, stellten die Sonderrolle des Auer Bürgermeisters Karl Ecker beim Bemühen um die Realschule in Au heraus. „Ein großer Verdienst der Zähigkeit von Karl Ecker“, erklärte Zierer. Scharlach bezeichnete den Bürgermeister der Freien Wähler als „Vorreiter und Kämpfer“ des ehrgeizigen Projektes. Der Einsatz Eckers habe sich gelohnt, betonte die FW-Verbandsvorsitzende. Nutznießer der erfolgreichen Bemühungen seien die Schüler aus der Region, die jetzt den Vorteil von kurzen Wegen auf ihrer Seite hätten. Nach den Worten des Bezirksvorsitzenden und Kreisrats Rainer Schneider hat „der Erfolg viele Väter“. Dass sich die CSU und speziell Landrat Josef Hauner die Zusage für den Bau der Realschule jetzt auf die eigenen Fahnen schreibt, erachtete er „für normal“. Am Ende sei es aber relativ „wurscht“, stellte Schneider fest. Wirklich wichtig sei der Erfolg nämlich für den Markt Au.

Mit dem Ausgang der Wahlen mochten sich die Freien Wähler noch nicht so recht anfreunden. „Wir sind zufrieden, aber nicht ganz glücklich“, beschrieb Maria Scharlach die Situation nach dem Scheitern des FW-Landratskandidaten Rainer Schneider. Ihrer Meinung müssten die Freien Wähler jetzt „alles Mögliche dafür tun“, dass der Landrat nach den nächsten Wahlen wieder aus den eigenen Reihen komme. Auch Zierer, seines Zeichens Landtagsabgeordneter, hatte etwas zu bedauern. Das Ausscheiden von Manfred Pointner aus dem Landtag nämlich. „Er geht uns ab. Vor allen Dingen bei Haushaltsfragen“, bedauerte Zierer. Dass Pointner es ganz knapp nicht mehr geschafft hatte, stelle für die Freien Wähler im Landtag „einen Aderlass“ dar, machte Zierer deutlich.

Die anstehenden Neuwahlen bargen keine besonderen Überraschungen. Die Führungsriege um Scharlach und Zierer ist im Grunde dieselbe geblieben. Neu im engeren Kreis ist Schriftführer Jörg Hoffmann. (af)

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