Katalanische Separatistenführer verurteilt: Teils lange Haftstrafen

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Der Initiator: Simon Horvath hat die Aktion auf den Weg gebracht – und gleich gut losgelegt. 

Neue Aktion 

Refill Freising: Kostenloser Wassernachschub

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Durst – aber kein Geld dabei? Das ist zumindest in der Freisinger Innenstadt kein Problem mehr. Denn: Wer eine Trinkflasche im Rucksack hat, kann ganz einfach in einen der zahlreichen Läden gehen und sie am Wasserhahn auffüllen. Der Hintergedanke dabei: Plastikmüll reduzieren. Bisher sind 15 Geschäfte am Start.

Freising – „Alleine beim ersten Rundgang durch Freising hatte ich 13 Geschäfte mit an Bord“, erklärt der Initiator von „Refill Freising“, Simon Horvath. Der Student kennt das Modell aus Hamburg, dass die Geschäfte ihr sauberes Leitungswasser zur Verfügung stellen, um den Durst der Bürger zu stillen – auch Restaurants. „Ich war verblüfft über die Bereitschaft der Läden, da mitzumachen“, sagt Horvath. Die Domstadt sei innovativ und offen für neue Akzente, erklärt er – „ganz anders, als man immer den Eindruck bekommt“. Bestätigt wird das von der Aktiven City und der Stadt: Der Druck der Aufkleber wird übernommen, verrät der Initiator.

Doch warum braucht man überhaupt eine Initiative, um so etwas zu fördern? In erster Linie deshalb, um diese Möglichkeit bekannter zu machen, erklärt Horvath. Denn: Beispielsweise sei es in einem Modegeschäft alles andere als selbstverständlich, dass man dort seine Flasche auffüllen kann. „Daran denkt man einfach nicht.“ Zudem habe sich die Aktion hehre Ziele auf die Fahnen geschrieben: „Es geht vordergründig darum, Plastikmüll zu reduzieren“, erklärt Horvath. Man muss nicht immer neue Flaschen kaufen, sondern kann sein Gefäß ganz bequem in den Läden auffüllen.

Übrigens: „Gesundheitlich ist das überhaupt kein Problem“, erklärt Horvath. Schließlich werde das Leitungswasser massiv kontrolliert – ein Qualitätsproblem oder gar eine Gesundheitsgefährdung könne man ausschließen. Und: „In unserer Gesellschaft wird ohnehin zu wenig getrunken – das kann man damit auch fördern.“

Bisher gibt es 17 Auffüllstationen – 15 Geschäfte und zwei Trinkbrunnen. Eine genaue Liste kann man unter www.refill-deutschland.de/freising einsehen – oder man flaniert durch die Innenstadt und hält nach dem blauen „Refill Freising“-Aufkleber Ausschau.

Hier findet man Refill Freising auf Facebook.

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