Neubau-Pläne auf wackligen Beinen

Reptilienauffangstation: Zukunft weiter ungewiss

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Neufahrn - Ob die Reptilienauffangstation nach Neufahrn kommt, bleibt eine Wackelpartie. Auch die Staatsregierung machte keine eindeutige Ansage.

Wie berichtet, sollte der Verein aus München Nachbar des Tierschutzvereins Freising werden, der ein Tierheim plant. Die Kosten für die geplante Erschließung wollten sich beide Seiten teilen. Doch der Reptillienauffangstation droht nach wie vor die Insolvenz

Landtagsabgeordneter Benno Zierer (FW), der die Verbindung zwischen beiden Vereinen hergestellt hatte, hakte nun nach. In einer Anfrage zum Plenum wollte er wissen, welche Möglichkeiten die Staatsregierung für die Finanzierung der neuen Räume sehe. Die Antwort des Umweltministeriums: „Die bayerische Staatsregierung sucht intensiv nach Lösungsmöglichkeiten für eine bessere Unterbringung der Reptilienauffangstation.“ Die dafür kalkulierten Kosten von 20 bis 30 Millionen Euro seien aber nicht zu schultern. 

Für Zierer ist das eine zwiespältige Aussage: „Das kann heißen, dass der Verein die Kosten abspecken muss, aber auch, dass man sich von den Neubau-Plänen verabschiedet. Letzteres darf natürlich nicht passieren.“ Er werde weiter dranbleiben und Druck machen, um das zu verhindern.

Wie berichtet, droht der Reptilienauffangstation an der Kaulbachstraße in München das Aus. Der Verein hat in Neufahrn das Grundstück für den Neubau gekauft, nun geht es um die Erschließungskosten.

Rubriklistenbild: © dpa

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