Rote Zahlen und ein neues Fahrzeug

Inkofen - Gute und schlechte Nachrichten für die FFW Inkofen: Die Floriansjünger bekommen heuer noch ein neues Fahrzeug. Das war die gute. Und die schlechte: Im Jahr 2015 schrieben sie rote Zahlen – das aber aus gutem Grund.

Die Freiwillige Feuerwehr Inkofen bekommt noch in diesem Jahr ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug, das mit Wassertanks und Atemschutzgeräten ausgestattet ist. Das verkündete Haags Bürgermeister Anton Geier bei der Jahreshauptversammlung im Feuerwehr- und Schützenhaus. Die Anschaffungskosten liegen bei zirka 150 000 Euro, sagte Rathauschef Geier. Er war an diesem Abend voll des Lobes über das enorme Engagement der Feuerwehrleute, die in weiser Voraussicht bereits dabei sind, ihre Fahrzeughalle in Eigenleistung zu renovieren und entsprechend umzubauen. Anhand von Fotos zeigte Kommandant Christian Reinhardt den Fortschritt der Arbeiten und erläuterte, dass die Außenwände bereits isoliert wurden sowie Strom- und Wasserleitungen neu verlegt sind. Neue Fenster und Türen werden noch eingebaut und die Treppen gefliest. Zusätzlich ist eine weitere Garage in Planung, in der einmal die Schläuche und Material gelagert werden.

In seinem ausführlichen Jahresbericht gab Christian Reinhardt einen umfassenden Überblick über die geleisteten ehrenamtlichen Arbeitsstunden, die sich nicht nur auf die Bekämpfung von Bränden beschränkten, sondern gleichzeitig Hilfe bei Verkehrsunfällen sowie der Beseitigung von Ölspuren auf den Straßen und der Verkehrsregelung bei Unfällen und Veranstaltungen umfassten. Großen Wert legte man dabei auf die Ausbildung als Basis für den erfolgreichen Katastrophenschutz. Namentlich verlesen wurden aktive Mitglieder, die das Leistungsabzeichen der Stufe 2 ablegen konnten oder eine Truppführer-Ausbildung in Zolling absolvierten. Drei Floriansjünger wurden zu Maschinisten ausgebildet, und es gab acht neue Atemschutzgeräteträger. Weiterhin standen eine Sanitäter-Ausbildung, ein Fahrersicherheitstraining und die richtige Handhabung beim Digitalfunk auf dem vielseitigen Ausbildungsprogramm der Feuerwehr. Im abgelaufenen Jahr seien die 46 Aktiven insgesamt 1952 Stunden im Einsatz gewesen, verkündete Kommandant Christian Reinhardt.

Vereinsvorstand Hans Sellmaier ließ das gesellige Leben Revue passieren und gab Einzelheiten über die Feierlichkeiten zum 140-jährigen Gründungsfest, das gelungene Dorffest, das gemeinsame Eisstockschießen sowie den Vereinsausflug bekannt. Wegen der umfangreichen Renovierungsarbeiten war es nicht verwunderlich, dass im vergangenen Jahr ein Verlust von 2000 Euro eingefahren wurde, sagte Kassenwart Christoph Maier.

Zum Schluss wurden noch langjährige Mitglieder geehrt: Franz Polz (50 Jahre), Gerhard Baumann (50 Jahre), Tobias Büngener (15 Jahre), Christian Spanfelner (15 Jahre), Andreas Ziegler (fünf Jahre) und Stefan Floßmann (fünf Jahre).

Wolfram Riedel

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