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Aus dem Energiebericht

Rudelzhausen kommt ohne Heizöl aus - doch an einer Sache kann man noch sparen

„Nicht umfänglich, aber ausdrucksstark“ – so beschrieb Bürgermeister Konrad Schickaneder den Energiebericht des vergangenen Jahres, den der Rathauschef in der vergangenen Sitzung vorstellte.

Rudelzhausen – Das Thema sei für die Gemeinde enorm wichtig, von Anfang habe man sich dem Bündnis mit dem Landkreis Freising angeschlossen. „Das zeige sich schon allein darin, dass der Report auch die Zahlen ab 2012 beinhaltet“, erklärte Schickaneder dem Gremium.

Der Heizenergieverbrauch bei den kommunalen Anlagen konnte 2016 leicht gesenkt werden: Verzeichnete man 2015 noch 309 000 kWh (Kilowattstunden), ging der Verbrauch im Jahr darauf auf 304 000 kWh runter. Der Bürgermeister hatte dafür eine Erklärung parat: „Das ist dem Winter zuzuschreiben.“

Als Hauptabnehmer deklarierte Schickaneder ganz klar die Grundschule im Ort. 2014 sei man dann von Öl- auf Pelletheizung umgestiegen. „Das hat für eine Einsparung von rund 30 Prozent gesorgt“, teilte der Rathauschef mit. Als Nahziel gab Schickaneder an, insgesamt unter die 300 000 kWh kommen zu wollen, „recht viel wird dann aber nicht mehr gehen“. Dennoch: „Bei uns fließt kein einziger Liter Heizöl mehr durch die Anlagen. Was Heizenergie angeht, sind wir damit komplett raus.“

Etwas anders sieht es in Rudelzhausen mit dem Stromverbrauch aus. Vor allem die Straßenbeleuchtung innerhalb der Kommune ist dabei eine große Komponente. „2012 hatten wir allein mit der Beleuchtung 113 000 kWh verbraucht“, berichtete das Gemeindeoberhaupt. Über die Jahre wurden dann die Leuchten umgestellt. Der Verbrauch sank im vergangenen Jahr auf 85 000 kWh. Für Schickaneder habe man in diesem Bereich aber noch Luft nach oben. „Wir stellen im Moment ja viele Gelbleuchten auf Weißleuchten um. Da kann nochmal mit einer stärkeren Einsparung gerechnet werden.“ Insgesamt war der Verbrauch 2016 leicht angestiegen. Dies wolle man innerhalb der Verwaltung genauer eruieren. „Ich möchte wissen, wo die Ausreißer sind und ob wir vielleicht unbewusst den einen oder anderen Stromfresser mit eingebaut haben“, so der Bürgermeister. „Dann schauen wir, ob man die entsprechenden Stellen reparieren kann oder muss.“ 

Anna Schledzinski

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