Ein Kunde in einer Piaggio Ape bestellt Essen im Hendl-Drive-In in Rudelzhausen.
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Nach Voranmeldung können die Kunden am 13. Mai ihr Giggerl-Packerl und am 16. Mai Schweinsbraten to go abholen.

Kulinarische Aktion

Drive-In für Hendl und Schweinsbraten: TSV Rudelzhausen plant neue Schmankerl-Abholung

Das Volksfest Rudelzhausen kann wegen Corona auch heuer nicht stattfinden. Als Alternative bietet der TSV wieder einen „Hendl-Drive-In“ - und eine neue Aktion.

Rudelzhausen – Das Volksfest des TSV Rudelzhausen blickt auf eine fast 50-jährige Tradition zurück. Das erste fand 1976 unter dem damaligen Vorstand Karl Schapfl in Verbindung mit dem 25-jährigen Gründungsfest des TSV Rudelzhausen statt. Dass das Volksfest im vergangenen Jahr wegen Corona komplett ausfallen sollte, das wollten die Veranstalter nicht tatenlos hinnehmen. Flugs war die Idee von einem „Hendl-Drive-In“ geboren und auch gleich umgesetzt. „Mit überwältigender Resonanz“, wie sich Vereinsvorsitzender Wieland Scheer erinnert. „Die Leute waren dermaßen scharf darauf, wir haben am Stück nur hergerichtet und verkauft“, sagt der Mitinitiator der kuriosen Aktion vom Vorjahr.

Und weil es so gut gelaufen ist mit dem Volksfest-Ersatz 2020, wollen die Verantwortlichen heuer noch eins draufsetzen: Am Volksfestsonntag, 16. Mai, soll es in einer Sonderaktion für Besucher aus Nah und Fern „Schweinsbraten to go“ geben. In den fein säuberlich hergerichteten Packerln, die im Gastro-Zelt am Volksfestplatz dann bereitliegen, befinden sich eine Portion Schweinebraten mit Kartoffelsalat, Krautsalat und zwei Halbe Bier für insgesamt zwölf Euro. An Christi Himmelfahrt, 13. Mai, gibt es dagegen ein „Giggerl-Packerl“ mit einem halben Hendl, einer großen Brezn und ebenfalls zwei Halben Bier. Das Ganze kostet zehn Euro.

In zwei Autospuren werden die kulinarischen Packerl ausgegeben: Der TSV Rudelzhausen plant erneut einen Verkauf auf der Volksfestwiese.

Der Verkauf an beiden Tagen findet jeweils von 11 bis 14 Uhr statt. Die Aktion, an der zwei Dutzend TSV-Mitglieder beteiligt sind, ist mit den Behörden, sprich mit der Polizei und dem Landratsamt abgesprochen. Wie schon im Vorjahr liegt ein eigens ausgearbeitetes und genehmigtes Hygiene-Konzept für den „Hendl-Drive-In“ vor.

Verzehr vor Ort nicht erlaubt

„Alles gibt es nur auf Vorbestellung“, erklärt dazu Scheer. Die Drive-In-Kunden müssten alle in ihren Autos bleiben. Auf der Volksfestwiese werde ein großzügiger Rundkurs mit einer entsprechenden Wartezone angelegt. Ein Verzehr auf dem Volksfestplatz ist nicht erlaubt. Alle Beteiligten des TSV würden Maske tragen, und es werde auf entsprechende Hygiene- und Abstandsregeln geachtet. Außerdem soll bei allen Helfern an jedem der beiden Tage ein Coronatest durchgeführt werden. Die Autos können dann nacheinander auf zwei Spuren am Ausgabezelt vorbeifahren, wo die Kunden ihre Packerl in Empfang nehmen. Beanstandungen oder Zwischenfälle bei diesem Konzept hat es laut Wieland Scheer im vergangenen Jahre keine gegeben.

Stattdessen hätten die Drive-In-Gäste und das Service-Team großen Spaß gehabt mit der alternativen Volksfest-Gaudi. Dass es kein Ersatz für das Original sei, das ist für Scheer aber auch klar. Die Hoffnung, im nächsten Jahr wieder unter Normalbedingungen essen, trinken und feiern zu können, ist entsprechend groß. Zunächst gilt es aber erst einmal, ordentlich die Werbetrommel zu rühren für „Hendl-Drive-In“ und „Schweinsbraten to go“. Dazu ist auch ein entsprechender Flyer geplant. Der wird dann auch gleich online veröffentlicht – auf www.tsv-rudelzhausen.de.
Alexander Fischer

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