Gemeinderäte stimmen Bauantrag zu

Grünes Licht für Boardinghaus in Rudelzhausen

Das Boardinghaus an der Rudelzhausener Lindenstraße kann kommen: Der Gemeinderat hat dem Projekt zugestimmt. Zuvor gab es allerdings erneut Bedenken.

Rudelzhausen – Es ist ein Projekt, das in Zukunft mehr an Bedeutung gewinnen wird: das geplante Boardinghaus auf Höhe der Lindenstraße in der Gemeinde Rudelzhausen. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats am Montag wurde für den Neubau, der in der Vergangenheit immer wieder zu langen Debatten geführt hatte (wir haben berichtet) Grünes Licht gegeben. Mit nur einer Gegenstimme sprachen sich die anwesenden Räte für den Bauantrag von Investor Roland Bauer aus.

29 Appartements und 22 Stellplätze sind für das Wohnen auf Zeit vorgesehen. Die Fläche erstreckt sich über drei Geschoße. Allerdings werde das Gebäude wohl gar nicht so dominant wirken, als wie das möglicherweise von den Anwohnern befürchtet werde, betonte Architekt Max Bortenschläger. Aufgrund der topografischen Verhältnisse seien eigentlich nur zwei Geschoße von der Straße aus sichtbar. Und: Der Baukörper werde in acht Metern Distanz zur Straße gebaut. Die Appartements sollen mit Balkonen und Terrassen aufgewertet werden. Im Erdgeschoß gibt es einen Anbau, in dem Möglichkeit zum Frühstücken besteht.

Ein Anwohner sorgte sich, dass der Verkehr zunehmen könne

Ob denn geplant sei, die Gastronomie noch auszuweiten, wollte ein Zuhörer wissen. Er fürchte einen Zuwachs an Verkehr. „Nein“, beruhigte Bortenschläger, das sei definitiv nicht vorgesehen. Ob bei einer vollen Auslastung die 22 Stellplätze ausreichen würden, hakte Gemeinderätin Antonie Hagl nach. Ein stets volles Haus wäre zwar für den Betreiber ein Wunschziel, antwortete Bortenschläger. Die Realität sehe jedoch anders. Genutzt würden die Unterkünfte vorwiegend von Angestellten und Arbeitern, die nur kurzfristig im Landkreis wohnten. Ausweichflächen zum Parken stünden außerdem auf der früheren Hofstelle Bauerwirt bereit, sagte Rudelzhausens Bürgermeister Konrad Schickaneder.

Maria Martin

Rubriklistenbild: © dpa

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