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Gemeinde Rudelzhausen gibt sich aufgeschlossen

Mit 524 Unterschriften Radweg Hebrontshausen-Tegernbach gefordert

Radeln zwischen Tegernbach und Hebrontshausen ist eine gefährliche Sache. Ein Radweg soll das ändern, fordern Bürger nun per Unterschriftenliste. Die Gemeinde gibt sich aufgeschlossen.

Rudelzhausen/Tegernbach – 524 Unterschriften für den Bau eines Radweges zwischen den Ortsteilen Tegernbach und Hebrontshausen überreichte Ingeborg Müller bei der Gemeinderatssitzung am Montag an Bürgermeister Konrad Schickaneder. Um den Baubeginn in die Wege leiten zu können, will die Gemeinde demnächst beim Landratsamt in Freising einen Bauantrag einreichen. Diesen bewilligten die Räte nun einstimmig.

Mit dem Fahrrad ist die Strecke entlang der FS 38 zwischen den beiden Rudelzhausener Ortsteilen Tegernbach und Hebrontshausen eine gefährliche Sache. Schon vor beinahe einem Jahrzehnt hatten sich Bürger für den Ausbau eines Radweges stark gemacht. Doch dieser sei damals am Grunderwerb gescheitert. Jetzt habe der Landkreis erneut ein Programm aufgelegt, mit dem die Radwegeverbindungen im Landkreis optimiert werden könnten, sagte Schickaneder. Dabei winkten auch staatliche Zuschüsse. Als erster Schritt sei der Antrag an das Landratsamt nötig. Dieser werde dann im Kreisausschuss behandelt und bei einem positiven Bescheid könne in der Folge mit den Planungen begonnen werden.

In diesem Fall werde der Landkreis nur für die anfallenden Baukosten aufkommen, informierte der Rathauschef. Grunderwerb, Planung und Instandhaltung seien Aufgabe der Gemeinde. Trotzdem sahen es die Räte als notwendig an, eine solche Maßnahme zu beantragen. Für sie sei das „keine Frage“, betonte Gemeinderätin Antonie Hagl. Die Strecke sei gefährlich. Einstimmig gab das Gremium schließlich Grünes Licht.

Ob man denn nicht auch einen Teilbereich des bereits bestehenden Radweges zwischen Tegernbach und Rudelzhausen mit ausbauen könne, wollte Gemeinderat Edwin Lambert wissen. Entlang der FS 37 sei nämlich ein Teilbereich ausgespart, der in der Vergangenheit wegen fehlendem Grunderwerbs nicht ausgebaut werden konnte. Man sollte nochmals mit den Grundbesitzern in Verhandlungen treten, schlug Lambert vor. Schickaneder versprach, dieses Thema auf die Tagesordnung der kommenden Gemeinderatssitzung im August zu setzen.

Maria Martin

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