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Eine große Freiflächenanlage für Photovoltaikmodule der Firma Schapfl Immobilien GmbH hat der Rudelzhausener Gemeinderat jetzt südlich von Berg genehmigt.

Südlich von Berg

Rudelzhausen genehmigt dritte Photovoltaik-Großanlage

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Der Rudelzhausener Gemeinderat hat Grünes Licht für eine weitere Photovoltaik-Großanlage südlich von Berg gegeben. Außerdem beriet man sich zum Thema Gewerbegebiet Niederhinzing.

Rudelzhausen – Zwei große Freiflächen-Photovoltaikanlagen gibt es schon südlich von Berg. Am Montag hat der Rudelzhausener Gemeinderat den Weg frei gemacht für eine dritte solche Anlage – ebenfalls im Süden des Ortsteils Berg und zwischen den beiden existierenden Anlagen gelegen. Noch heuer soll dort, wo momentan noch Bentonit-Abbau stattfindet, mit dem Bau der Anlage auf dem insgesamt 2,3 Hektar großen Areal begonnen werden. Der Gemeinderat hat sowohl der Änderung des Flächennutzungsplans als auch der Aufstellung eines Bebauungsplans, mit denen die Fläche zum „Sondergebiet Photovoltaik-Freiflächenanlage Berg Süd II“ wird, einstimmig Grünes Licht erteilt.

Wie in der Sitzung des Gremiums erläutert wurde, will die Firma Schapfl Immobilien KG östlich der bereits von ihr installierten und betriebenen Anlage und westlich einer älteren PV-Einrichtung eine weitere Anlage installieren. Um die Vorteile der Einspeisevergütung noch zu nutzen, müsse heuer mit dem Bau begonnen werden. Die neue PV-Anlage werde mit einer Hecke eingegrünt, über die bereits existierende Einrichtung habe es bisher keinerlei Beschwerden gegeben, wurde für das Projekt geworben. Die Stromeinspeisung dürfte wohl über das bestehende Kabel erfolgen, sodass auch keine großen Erdarbeiten notwendig seien, hieß es. Genehmigt wurde auch der Abschluss eines städtebaulichen Vertrags, in dem festgeschrieben werden soll, dass der Investor die Kosten für das Bauleitverfahren zu tragen habe.

Gewerbegebiet Niederhinzing: Im Februar wird‘s ernst

Einen guten Schritt weiter ist man bei einem anderen Vorhaben, das eine Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung eines Bebauungsplans notwendig macht: bei der Ausweisung des Gewerbegebiets Niederhinzing. Da erfolgte bereits die zweite öffentliche Auslegung, bei der 16 DIN A4-Seiten an Einwänden und Stellungnahmen abzuhandeln waren. Weil das meiste davon unproblematisch war, erfolgte die Behandlung im Gemeinderat fast im Schnelldurchgang. Wie Bürgermeister Konrad Schickaneder betonte, sei auch abermals eine ausführliche Einwendung der Rechtsanwaltskanzlei Nüsslein, Sättler und Partner eingegangen, in der im Namen privater Einwender beispielsweise behauptet werde, es handele sich um eine „unzulässige Gefälligkeitsplanung“.

Weil sich aber keine neuen Aspekte gegenüber der ersten Einwendung ergeben hatten, lautete der zusammenfassende Beschluss des Gemeinderats: „An der bisherigen Planung wird festgehalten.“ Jetzt muss noch eine weitere, aber verkürzte Auslegung folgen. In der Sitzung am 19. Februar, so der Zeitplan von Schickaneder, soll das Bauleitverfahren dann mit den entsprechenden Gemeinderatsbeschlüssen endgültig abgeschlossen werden.

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