Kinder in einem Kindergarten
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Eltern können aufatmen: Die dritte Gruppe der „Bunten Welt“ kann trotz unbesetzter Stelle loslegen – weil die anderen Erzieherinnen einspringen. Symbolbild

Erzieherin gesucht

In der Tegernbacher Kita fehlt Personal – Start der neuen Gruppe aber nicht gefährdet

Die Kita „Bunte Welt“ in Tegernbach sucht dringend eine Erzieherin. Die neue Gruppe kann aber trotzdem wie geplant starten.

Rudelzhausen – Qualifiziertes Personal für Kitas zu finden, ist derzeit schwierig, der Arbeitsmarkt in dieser Hinsicht quasi leer gefegt. Diese Erfahrung musste man jetzt auch im Kindergarten „Bunte Welt“ im Rudelzhausener Ortsteil Tegernbach machen. Bürgermeister Michael Krumbucher räumte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats ein, dass es bis jetzt nicht gelungen sei, eine Erzieherin oder einen Erzieher für die neue dritte Gruppe zu finden.

Übriges Personal springt ein

Die Kita „Bunte Welt“ ist kürzlich um eine dritte Gruppe erweitert worden, wie berichtet mit neuem Mobiliar und allem drum und dran. In der Sitzung reagierte Krumbucher jetzt auf eine Anfrage von Thomas Roßmann. Der CSU-Gemeinderat wollte wissen, wie es denn jetzt um das Personal und den Start für die neue Gruppe stehe. Laut Krumbucher ist letzterer für 15. März vorgesehen und auch nicht gefährdet. Die vakante Stelle werde vom übrigen Personal kompensiert. „Das Team hat sich dazu bereit erklärt, damit wir anfangen können“, so der Rathauschef. Die Eltern der 15 Kinder, die in die neue Gruppe aufgenommen werden sollen, können demzufolge aufatmen. Die, die auf der Liste stehen, bekämen laut Krumbucher Post.

Das ist mittlerweile geschehen, was auch eine gute Nachricht für Roßmann ist, dessen Filius ebenfalls in die neue Gruppe kommen wird, wie er auf Nachfrage verriet. Sein Interesse beschränkte sich freilich nicht nur auf seinen Sohn. Er hoffe, dass die Suche nach einer Erzieherin oder einem Erzieher im Sinne aller Eltern baldmöglichst Erfolg habe.

Kita-Leiterin: Man sei gut aufgestellt und scheue sich nicht vor Überstunden

Dass das schwierig sein werde, das bestätigt auch Kindergartenleiterin Michaela Reichlmair-Fischer (48). Die Interimslösung, das Problem im Team zu lösen, halte sie aber durchaus für machbar. „Ich weiß schon, worauf ich mich einlasse,“ gibt sich Reichlmair-Fischer zuversichtlich. Man sei gut aufgestellt und scheue sich nicht vor Überstunden. Sie werde jedenfalls alles tun, dass die jetzt gefundene und mit allen Beteiligten, sprich mit dem Landratsamt und der Gemeinde abgesprochene Lösung funktioniere. „Ich liebe meinen Beruf und ich liebe meinen Kindergarten“, sagte die Leiterin der „Bunten Welt“.

Eine Vorstellung, wie es in Zukunft weitergehen soll, hat die Kia-Leiterin auch schon. „Mein Wunsch wäre eine Erzieherin im Anerkennungsjahr, die ihre Examen gemacht und vier Jahre Erfahrung mitbringt“, erklärte Reichlmair-Fischer. So jemanden würde sie gerne ins gut organisierte Team aufnehmen.

Alexander Fischer

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