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Die Fotos vom Großbrand in Kirchdorf (Gemeinde Rudelzhausen).

Riesige Rauchsäule sichtbar

Mähdrescher gerät in Brand: Sieben Hektar Feld in Flammen - Feuerwehr muss kämpfen

Einen Großeinsatz von Feuerwehrleuten hat am Mittwoch ein brennender Mähdrescher bei Rudelzhausen ausgelöst: Denn die Flammen breiteten sich in Windeseile aus.

Update vom 11. Juli, 12.30 Uhr: Im Fall des Feldbrands vom Mittwoch hat die Polizei nun neue Erkenntnisse veröffentlicht: Demnach hatte ein 35-Jähriger mit einem Mähdrescher ein Gerstenfeld im Rudelzhausener Ortsteil Kirchdorf gemäht. Dabei wurde er von einem Passanten darauf aufmerksam gemacht, dass es am anderen Ende des Feldes rauche. 

Beim Überprüfen stellte er fest, dass das Feld zu brennen begonnen hatte und sich die Flammen rasant ausbreiteten. Er alarmierte die Feuerwehr und brachte den Mähdrescher aus dem Gefahrenbereich. Noch vor Eintreffen der ersten Kräfte hatte sich das Feuer bereits auf einen angrenzenden Hopfengarten ausgebreitet. Die Wehren brachten das Feuer unter Kontrolle und löschten die Felder ab. Derzeit gibt es laut Polizei keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung oder einen anderweitigen Verursacher. Rund 7,5 Hektar Feld brannten ab.

Fotostrecke: Mähdrescher gerät in Brand - Sieben Hektar Feld in Flammen

Ursprungsmeldung vom Mittwochabend, 10. Juli:

Rudelzhausen - 100 Feuerwehrmänner aus dem nördlichen Landkreis Freising sowie aus der Region Mainburg waren am Mittwochnachmittag um 15 Uhr im Einsatz, als sich in Kirchdorf (Gemeinde Rudelzhausen) der Brand eines Mähdreschers auf umliegende Felder ausweitete. 

Wie die Feuerwehr Au berichtet, wurden ursprünglich die Einsatzkräfte aus Enzelhausen, Tegernbach und Au wegen der brennenden Landmaschine alarmiert. Bereits bei der Anfahrt war die große Rauchsäule aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen. Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle wurde dann eine umfassende Nachalarmierung gestartet, um wasserführende Fahrzeuge an die Unglücksstelle zu bekommen. 

Mähdrescher gerät in Brand. Sieben Hektar Feld in Flammen

Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund des starken Windes und der hohen Temperaturen sowie der schlechten Wasserversorgung am Anfang schwierig. Unter Atemschutz wurde der Flächenbrand, der sich insgesamt auf über sieben Hektar ausgebreitet hatte, über zwei Stunden lang bekämpft.

Mit im Einsatz waren auch die Feuerwehren der Stadt Mainburg, aus Sandelzhausen, Nandlstadt sowie Zolling.

ft

Lesen Sie auch: Eine 19-Jährige hat mit einem waghalsigem Überholmanöver einen schweren Unfall verursacht. Eine Mutter von zwei Kindern starb. Im Prozess zeigte sich nun selbst das Gericht von der Abgebrühtheit der Verursacherin verstört.

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