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Vor Rauch und Viren geschützt: Die derzeitige Corona-Lage erfordert spezielle Sicherheitsmaßnahmen. 

Einsatzkräfte verhindern Schlimmeres

Brand in Einfamilienhaus: Feuerwehr muss mit Atemschutz und Corona-Masken anrücken

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Zahlreiche Einsatzkräfte mussten zu einem Kellerbrand in Tegernbach ausrücken. Die Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern - musste aber unter besonderen Bedingungen arbeiten.

Tegernbach – Der Alarm ging um kurz vor fünf Uhr: Am Mittwochmorgen rückten zahlreiche Einsatzkräfte zu einem Kellerbrand in Tegernbach (Gemeinde Rudelzhausen) aus. Dabei ist es dem raschen Eingreifen der ehrenamtlichen Helfer zu verdanken, dass das Unglück einen verhältnismäßig glimpflichen Ausgang nahm und ein größeres Übergreifen der Flammen verhindert wurde.

Verrußte Einrichtung und Teile einer ausgebrannten Sauna tragen Feuerwehrleute aus dem Souterrain des Hauses.

Als die Feuerwehrleute aus Tegernbach in das Tiefparterre des Gebäudes am Hofmarkplatz eindrangen, standen in einem Freizeitraum ein Bücherregal sowie eine Sauna in Vollbrand, berichtet Kommandant Stefan Schuberthan. „Die ersten beiden Atemschutztrupps konnten das Feuer ablöschen, die Kameraden aus Enzelhausen und Au haben dann bei den Nachlöscharbeiten geholfen.“ Somit hätten die hinzualarmierten Kräfte aus Mainburg, Haslach und Grafendorf wieder umkehren können.

Gute Nachricht für Bewohner

Teile des Hauses waren laut Schuberthan stark verraucht und seien umfassend belüftet sowie per Wärmebildkamera kontrolliert worden. Die gute Nachricht für die Bewohner: „Das Haus ist weiter bewohnbar, ich habe mir selbst einen Überblick verschafft“, sagt der Tegernbacher Kommandant. „Es riecht oben halt noch leicht nach Rauch.“ Eine Menschenrettung durch die Feuerwehr sei glücklicherweise nicht notwendig gewesen, die Bewohner – laut Polizei handelt es sich um sechs Personen – hätten sich selbst in Sicherheit gebracht. Drei von ihnen mussten wegen Verdachts auf leichte Rauchgasvergiftungen vorsorglich ins Krankenhaus, zogen sich laut Bericht jedoch keine Verletzungen zu.

Ersten groben Schätzungen der Polizei Moosburg zufolge entstand durch den Brand Sachschaden in Höhe von 50 000 Euro. Mit im Einsatz befanden sich die Besatzungen eines Notarzt-, zweier BRK-Rettungs- sowie zweier Streifenwagen.

„Alle haben gut Hand in Hand gearbeitet“

Laut dem Fazit von Stefan Schuberthan „ist alles relativ gut abgelaufen, alle haben gut Hand in Hand gearbeitet“. Für ungewöhnliche Umstände sorgte allerdings die aktuelle Gefahrenlage durch das Corona-Virus. Während die Atemschutzträger ihr Sauerstoffgerät vor dem Gesicht trugen, waren die übrigen Einsatzkräfte angehalten, wegen des direkten Personenkontakts mit medizinischem Mundschutz zu arbeiten.

Gleichzeitig hat die derzeitige Situation auch einen positiven Effekt auf die Feuerwehr, wie Schuberthan erklärte: „Einige Kameraden arbeiten derzeit im Homeoffice, die haben schon gesagt: Sie können jetzt auch untertags ausrücken.“ Für den Brand am Mittwochmorgen habe das aber keine Rolle gespielt, räumte der Kommandant ein. „Um die Uhrzeit wären auch sonst alle daheim gewesen.“ 

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