Buch im Dirndlstoff: Die Neuauflage des Liederbogens des Wastl Fanderl (linkes Exemplar) präsentiert Michael Alkofer. In der anderen Hand hält er die einzelnen Liederbögen, die seine Frau früher zusammengeheftet hat. leh

Schatzkästchen der Volksmusik

Freising - Den Liederbogen des Wastl Fanderl hat der Verein für Volkslied und Volksmusik als Reprint herausgegeben. Der Band enthält 234 Lieder und Jodler.

Der Bauingenieur ist selbst Mitglied des Vereins, den es seit 1965 gibt. Seither pflegt und fördert die Gruppe das Volkslied, die Volksmusik und den Volkstanz im bayerischen Kulturkreis. Der Verein gibt zwei zentrale Sammlungen alpenländischer Volkslieder heraus: die Liederbogen des Wastl Fanderl und Konrad Mautners Steyerisches Rasplwerk.

„Bairisches Bilder- und Notenbüchl“ oder „A weni kurz, a weni lang“ hießen Wastl Fanderls Fernseh- und Rundfunksendungen, durch die er in den 1970er und 1980er Jahren Volksmusik im Bayerischen Rundfunk wieder „salonfähig“ machte. Viele Sänger, die dort auftraten, schöpften ihr Repertoire aus Fanderls „Liederbogen“, die er speziell für seine Singstunden und Singwochen zusammengestellt hatte. Jodler, Wirtshaus- und Liebeslieder fand man dort ebenso wie Marien-, Advents- und Weihnachtslieder.

Das Buch „Die Liederbogen des Wastl Fanderl“ (ISBN: 3-00-010286-8) kostet mit Kartoneinband 20 Euro, handgebunden in Dirndlstoff 30 Euro. Erhältlich ist es beim Verein für Volkslied und Volksmusik, heinrich.angerer@volkslied-volksmusik.de, Tel.: (0 89) 613 12 36, Fax: (089) 14 33 58 99.

Weitere Infos unter www.volkslied-volksmusik.de. Das Buch gibt es auch im Buchhandel.

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