Schlechter Scherz: Verkleidete legen Steine ins Gleisbett

Freising - Als „schlechten Halloweenscherz“ meldete gestern die Bundespolizei einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr bei Freising: Jugendliche hatten Steine auf die Gleise gelegt.

Vor der B11-Bahnüberführung überfuhr ein "Alex" auf dem Weg nach München einen harten Gegenstand. Der Lokführer löste eine Schnellbremsung aus und erkannte neben dem Gleis drei bis vier Personen, die in Halloweenkostümen flüchten. Nach Sperrung der Gleise erbrachte die Suche vor Ort zwar keine Hinweise auf die Flüchtenden, doch wurden an beiden Gleisbereichen Mahlspuren, vermutlich von aufgelegten Schottersteinen, erkannt. Im S-Bahn- und Zugverkehr entstanden wegen der Gleissperrungen erhebliche Verspätungen.

Während der Ermittlungen wollte ein 50-jähriger Wohnsitzloser, der von einer Streife hinter den Schlüterhallen aufgegriffen wurde, keine Personalien angeben und drohte. Er erhielt eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, hat aber mit dem Gleis-Spuk nichts zu tun. Zu diesem wird weiter ermittelt.

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