Kreative Köpfe blühen in einer angenehmen Umgebung auf.

Hochzeitsträume, innovative Tagungen und Sternemenüs

Deshalb ist Schloss Hohenkammer ein Ort der Kreativität

Wie entsteht die Speisekarte im Sternerestaurant? Welche Ideen haben Hochzeitspaare für ihren großen Tag? Und warum laufen Tagungsgäste mit verbundenen Augen über die Schlossbrücke?

Abgelegen, ruhig und charmant: Schloss Hohenkammer ist ein Ort fern der Alltagshektik, es ist ein Ort der Kreativität. Mit Blick auf das alte Gewölbe, die weißen Mauern und die stuckverzierte Decke lassen sich so manche neuen Ideen finden und Träume verwirklichen. Auch Freiherr von Cotta, der einst im Schloss lebte, wusste kreative Arbeit stets zu schätzen. Er war Herausgeber der Bücher von Droste-Hülshoff, Schiller, Goethe und anderen namhaften Schriftstellern seiner Zeit. Er gründete einen Zeitungsverlag und rief die Bodenseeschifffahrt ins Leben.

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Der Cotta-Saal im Gutshof-Trakt, der für Familienfeiern genutzt wird, erinnert heute noch an ihn. Ob Sterneküche, innovative Tagungen oder die Hochzeit im Lichthof – den kreativen Charakter hat sich Schloss Hohenkammer über all die Jahre behalten. Das wissen Gäste und Mitarbeiter zu schätzen – darunter auch Florian Vogel. Seit drei Jahren ist er Küchenchef im Camers Schlossrestaurant, das auf dem 25.000 qm großen Gelände liegt. Gleich im ersten Jahr wurde er mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Wie kommt der Sternekoch auf seine Ideen?

Wohlfühlarrangements auf Schloss Hohenkammer  Camers über Nacht: Fünf-Gänge-Gourmetmenü inklusive Weinbegleitung im Camers Schlossrestaurant, eine Übernachtung im gemütlichen Doppelzimmer, Nutzung des Wellnessbereichs, reichhaltiges Bio-Frühstücksbuffet – Hier reservieren!

Genuss²: Drei-Gang-Menü in der Alten Galerie oder Buffet im Gutshof-Restaurant, ein Fünf-Gänge-Gourmetmenü inklusive Weinbegleitung im Camers Schlossrestaurant (wahlweise auch zweimal), zwei Übernachtungen im gemütlichen Doppelzimmer, Nutzung des Wellnessbereichs, reichhaltiges Bio-Frühstücksbuffet, Pralinenteller auf dem Zimmer – Hier reservieren!

Schloss Hohenkammer ist für die Arbeit von Florian Vogel Inspiration pur. Vom nahen Gut Eichethof erhält er Fleisch und Gemüse. „So frische Produkte bekommt man sonst nirgends“, erklärt Vogel stolz. Regionale und saisonale Küche bringt er in seinen Menüs in Einklang. Der Sternekoch weiß genau, wie sich die unterschiedlichen Lebensmittel kombinieren lassen. „Bei Erdbeeren, Rhabarber oder Spargel – da sprudeln die Ideen nur so“, verrät der 37-Jährige. Herausfordernder wird es bei vermeintlich schwierigen Produkten. Zuckerrüben zum Beispiel.

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Die Idee dazu kam ihm während einer Autofahrt zum Camers. Er sah die Feldfrucht und überlegte sich, ob er aus ihr etwas Leckeres auf den Tisch bringen könnte. Vogel bestellte die Rüben in die Küche und begann zu experimentieren. „Der Geschmack ist leicht erdig. Zusammen mit den Kollegen aus der Patisserie habe ich dann gegrübelt. Ich begann damit, die Zuckerrüben auf unterschiedliche Arten zu garen, denn die Zubereitungsart hat einen großen Einfluss auf den Geschmack“, erklärt der Küchenchef. Ob geschält, gekocht oder in Folie, immer wieder veränderte die Zuckerrübe ihren Geschmack.

Mit Essen Emotionen wecken

Als nächstes stellte er sich die Frage, was gut dazu passen könnte. Süß, salzig, bitter, scharf, sauer, knusprig, weich. Gerne arbeitet der Sternekoch mit Gegensätzen, „damit man im Mund etwas zu tun hat“. Zur Zuckerrübe gesellten sich deshalb Zitrone und Kaffee. „Erst wenn ich dahinterstehen kann, nehme ich die Gerichte mit auf die Karte.“ Natürlich sind Geschmäcker verschieden, auch Teilrückschläge in der Ideenfindung gehören dazu. „Das macht es auch aus“, findet Vogel, der regelmäßig seine Gäste nach dem Essen fragt, ob es ihnen auch geschmeckt hat. Die Zuckerrübe war definitiv ein Erfolg. Die Leute waren von dieser ungewöhnlichen Kreation begeistert und erinnerten sich an ihre Kindheit zurück. „Mit Essen lassen sich Emotionen wecken. Wenn man das geschafft hat, dann kann man nicht so viel falsch gemacht haben. Das Gericht kam so gut an, dass wir es auch mal einen Monat länger auf der Karte behalten haben.“ Und das obwohl sich so gut wie nie ein Gericht wiederholt auf der Karte.

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Jedes Detail des Menüs wird hinterfragt

Vogel betont, dass er die Menüs zusammen mit seinem kreativen Team entwickelt. Deshalb ist es auch möglich, dass sich die Karte alle vier bis fünf Wochen ändert. „Nur den Grünkohl gibt’s öfters“, verrät der Sternekoch, der gebürtiger Friesländer ist. Im Norden Deutschland ist Grünkohl ein traditionelles Winteressen. Das Gemüse peppt er dann auf und serviert es seinen Gästen mitten in Bayern. Das kommt gut an. „Ich möchte meine Gäste auf eine kulinarische Reise führen“, erklärt er. Dabei versucht er immer etwas Persönlichkeit und seine eigene Note in den Menüs zu zeigen. „Ich koche nichts, was ich selbst nicht mag.“ Natürlich müssen die Gerichte aber auch zum besonderen Schlossambiente passen und sich am Wetter orientieren. Ein Prozess, der viel Kreativität erfordert. Beim Kreieren hinterfragt er deshalb jedes Detail – angefangen beim Apero bis hin zum Kaffee und Naschwerk am Ende.

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Hat das Geschirr Einfluss auf den Geschmack?

Der Geschmack steht zwar im Mittelpunkt, doch auch die Optik macht genussvolles Essen aus. Ob Gesetztexte oder ein altes handgeschriebenes Familienrezept für Ostfriesentorte neu verpackt oder den Wassergraben des Schlosses auf dem Teller nachempfunden, Vogel spielt gerne mit visuellen Reizen und möchte die Neugier seiner Gäste wecken. Deshalb kann er von Geschirr auch nicht genug haben. Mehrere große Schränke in seiner Küche sind voll mit ungewöhnlichen Tellern und Schüsseln. Teils hat er sie mit einer Manufaktur aus München selbst entworfen. Ob grün, blau, marmoriert oder in ungewöhnlichen Formen – auf dem unterschiedlichen und individuellen Geschirr wirkt jedes Gericht anders. Damit regt er die Fantasie der Gäste an, die im historischen Gewölbe oder draußen auf der Terrasse im Schlossinnenhof sitzen und sich an einem Abend kulinarisch verwöhnen lassen.

Wie sich verlobte Paare eine unvergessliche Hochzeit vorstellen

Etwas Besonderes durch Kreativität entstehen lassen – das kennt auch Gabriela Brucher nur zu gut, die als Leitung Veranstaltungsverkauf ihr Büro ganz nah am Camers hat. Fast täglich sitzen ihr aufgeregte Paare gegenüber, die den schönsten Tag ihres Lebens im Schloss Hohenkammer feiern wollen. Manche nehmen gleich einen ganzen Ordner mit und haben genaue Vorstellungen, wie ihre Hochzeit auszusehen hat. Viele von ihnen entscheiden sich für eine freie Trauung auf der Birkenwiese oder im Lichthof auf dem Schlossgelände. Das historische Gebäude in Kombination mit den klaren, schnörkellosen Gängen, clean und chic – das ist etwas Besonderes. Und genau auf das Besondere kommt es bei vielen Brautpaaren an. „Je ausgefallender, desto besser“, sagt Brucher, die versucht, sämtliche Wünsche und Ideen des Paares umzusetzen.

Hochzeit im Wasserschloss: Impressionen

Klassische Hochzeiten werden weniger nachfragt

Sie interessieren sich für eine Hochzeit auf Schloss Hohenkammer? Wir sind für Sie da!

Gabriela Brucher
Leitung Veranstaltungsverkauf
Telefon: 08137 93 41 08
E-Mail: Brucher@schlosshohenkammer.de

Klassische Hochzeiten werden immer seltener. Ob Rosenblätter, die sanft auf die Schlossbrücke fallen, ein rein veganes Menü oder aufwendige Dekoration. „Wir hatten schon eine Hochzeit komplett in rosa“, sagt Brucher und erinnert sich an rosafarbene Moskitonetze, die um die Lampen angebracht waren. Candy Bar, Salty Bar, Gentlemen Bar, Fotobooth, Lasershow oder der First Look, also die perfekte Inszenierung, wenn der Bräutigam die Braut zum ersten Mal in ihrem Kleid sieht – die meisten Brautpaare haben schon eine genaue Vorstellung. Viele lassen sich bei sozialen Netzwerken wie Pinterest inspirieren und basteln, was das Zeug hält. „Die Dekoration wird immer mehr“, sagt Brucher und hält ein aufwendig verziertes Taschentuch für die spontanen Tränen während der Trauung in den Händen, das kürzlich bei einer Hochzeit an die Gäste verschenkt wurde. Hochwertiges Papier, Spitzdecken und eine Schleife – passend zur Dekoration. „Viele Bräute machen sich da sehr viel Arbeit. Jedes Detail ist geplant.“ Und falls doch einmal die Ideen ausgehen oder etwas nicht bedacht wird, dann hilft Gabriela Brucher weiter.

Unerwartetes geschickt eingefädelt

Einmal im Monat bietet sie Schlossführungen an. Ihr Team gibt gerne Empfehlungen für Konditoren, Fotografen oder Kinderbetreuer heraus. „Wir versuchen immer alles zu bedenken“, sagt Brucher. „Wir klären vorher alle Fragen, damit wir am Tag der Hochzeit nicht mehr ans Brautpaar herantreten müssen.“ Dann läuft alles von selbst.

Dennoch geht kurz vor der Trauung manchmal etwas schief. Wenn der Reifrock nicht mehr hält, der Blumenschmuck vom Sakko fällt oder ein Riss in der Hose die Perfektion durchbricht – dann behält Brucher die Ruhe und greift schon mal zu Nadel und Faden oder organisiert ein doppelseitiges Klebeband. Auch hier gilt es, kreativ zu sein! Brucher begleitet die Paare über viele Monate hinweg, beantwortet ihnen alle Fragen und nimmt ihnen die Sorgen. Viele Paare schätzen diese Betreuung. „Da entwickeln sich schon das ein oder andere Mal freundschaftliche Beziehung.“ Umso mehr freut sie sich dann, wenn bei der Hochzeit alles glatt läuft – so wie es sich das Paar auch gewünscht hat. „Da bin ich dann auch selbst ganz gerührt.“

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Ein Turm aus Spaghetti und Marshmallows

Schlosspauschalen: Für Tagungen ab 7 Personen kann zwischen drei Kategorien gewählt werden, die genau auf die Bedürfnisse der Gruppe abgestimmt sind. Es wird zwischen einer "Standard", einer "Plus" und einer "Exzellent"-Pauschale unterschieden. Preisliste

Emotional wird es auch in anderen Bereichen des Schlosses. In den Seminarräumen zum Beispiel. Längst setzen viele Unternehmen auf innovative Tagungen – der reine Frontal-Beamer-Vortrag wird ersetzt durch neuartige Kreativtechniken. Gabriela Brucher kümmert sich als Leitung Veranstaltungsverkauf, um die Anliegen der Kunden beziehungsweise der Agenturen, die die Events organisieren.

Kuriose Anfragen werden immer alltäglicher. „Dürfen Eier vom 1. Stock in den Lichthof geworfen werden?“ oder „Haben Sie ein stabiles Seil?“ – „Wir haben oft gewisse Challenges zu meistern“, sagt Brucher. Da werden schon einmal Spaghetti und Mashmallows zur Verfügung gestellt, damit Seminarteilnehmer Türme bauen können, um bestimmte Prozesse zu visualisieren. Meist erfahren Brucher und ihr Team nicht, wofür die Seile, Steine oder Lebensmittel benötigt werden. Das bleibt ihrer Fantasie überlassen. Immer häufiger möchten die Seminare auch völlig unter sich bleiben und sogar die Kaffeepausen in ihrem Raum abhalten. Ein ganz besonderer Raum, um ungestört in Klausur zu gehen, ist das alte Försterhaus direkt an der Glonn. Ein Haus im Haus, das völligen Rückzug 24 Stunden am Tag ermöglicht.

Einfach mal aus sich herausgehen und Neues entwickeln

Seit 2017 gibt es die "Werkstatt für Neues" in der Baronessvilla, die vor allem für kreative Seminare, wie „Design Thinking“ ausgelegt ist. Eine Methode, bei der Mitarbeiter auf spielerische Weise und schnellem Weg neue Prozesse definieren oder neue Produkte entwickeln. „Viele Teilnehmer sind anfangs irritiert, wenn sie den Raum betreten und feststellen, dass er erst einmal leer ist“, erklärt Brucher. Die Möbel befinden sich in den Wänden und müssen von den Teilnehmern entdeckt werden. Sie machen den Raum zu ihrem Raum – ganz individuell und so wie, wie es für sie am besten ist. Ungewöhnliche Arbeitsmaterialien regen zudem die Fantasie an und fördern die Kreativität.

Werkstatt für Neues auf Schloss Hohenkammer

Sie interessieren sich für Tagung auf Schloss Hohenkammer?

Gabriela Brucher
Leitung Veranstaltungsverkauf
Telefon: 08137 93 41 08
E-Mail: Brucher@schlosshohenkammer.de

Ein bisschen Kind sein und aus sich herausgehen, um neue Ideen entstehen zu lassen und den Teamgeist zu fördern – was für die Seminarteilnehmer oft ungewöhnlich ist und im Kontrast zu ihrer sonstigen Arbeit steht, ist auf Schloss Hohenkammer ganz normal. Das Rahmenprogramm, dass immer ausgefallener wird, trägt dazu bei. Klettern, Yoga- oder Malworkshops und leckeres Essen zwischen den kreativen Stunden hilft, um das Büroleben für einige Zeit zu vergessen. Da kommt es schon einmal vor, dass Geschäftsleute aus dem gehobenen Management großer Unternehmen mit verbundenen Augen über das Gelände geführt werden. Sie entfliehen auf Schloss Hohenkammer, einem geschützten Raum, aus ihren gewohnten Rollen.

Lesen Sie auch: Schloss Hohenkammer: Der innovative Tagungsort für kreative Ideen

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Schloss Hohenkammer: Impressionen

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