Information aus der Gemeinde

Schnelles Internet in Kranzberg: Ein unschlagbares Angebot

Kranzberg - Schnelles Internet und das im gesamten Gemeindegebiet – für die Kranzberger ist das zum Greifen nahe. Und es wird auch noch günstiger als erwartet.

Die Deutsche Telekom hat das Rennen gemacht: Aus drei Angeboten hat der Gemeinderat in der Sitzung am Dienstag das günstigste ausgewählt. Mit Kosten in Höhe von 541 000 Euro habe die Telekom ein unschlagbares Angebot abgegeben, erklärte Dipl.Ing. Michael Räbiger von der Firma Corwese. Zum Vergleich: Kabel Deutschland kalkulierte mit 2,36 Millionen Euro – „die müssen eine Ewigkeit graben“, erklärte Räbiger. Außerdem könne man damit das selbstgesteckte Ziel – nämlich flächendeckend mindestens 30 Mbit pro Sekunde und im Gewerbegebiet 100 Mbit – wohl nicht erreichen.

Die dritte Offerte kam von NGN Fiber Network, die die Kosten für den Breitbandausbau auf 1,2 Millionen Euro bezifferten. Technisch sei dieses Angebot aber gar nicht möglich gewesen, woraufhin NGN das Angebot wieder zurückgezogen habe.

„Die Preise sind sehr deutlich“, resümierte Räbiger. Die Telekom habe die „geschätzten Kosten von 800 000 Euro deutlich unterschritten“. Auch unter Einbezug anderer Kriterien – das Service-Konzept bei Störungen und die Endkundenpreise – ging die Telekom als klarer Sieger hervor. „Das Service-Konzept würde ich eher einklammern“, meinte Georg Hammerl (FWG). Er habe es „live ausprobiert die letzten Tage“, mit ernüchterndem Ergebnis. Trotzdem entschied sich der Gemeinderat einstimmig für die Telekom als Netzbetreiber.

Flächendeckend

„Wenn wir den Vertrag am 1. Februar unterschreiben, haben wir spätestens am 1. März 2017 flächendeckend schnelles Internet“, berichtete Räbiger. Was die Gemeinde davor noch macht, ist einen Förderantrag zu stellen – denn die Zuschüsse vom Freistaat Bayern sind gewaltig. Dank einer Förderung von zirka 70 Prozent bleiben für die Gemeinde von den 541 000 Euro Gesamtkosten nur 167 000 Euro übrig. 445 Haushalte in 303 Gebäuden werden laut dem Angebot der Telekom so versorgt, vor allem über so genannte DSLAM-Vermittlungsstellen.

Die 54 teuren Glasfaserkabel sind dort vorgesehen, wo ein eigener DSLAM zu kostspielig wäre. In der Gemeinde Kranzberg sind das beispielsweise Neuhausen und Grandlmiltach. Das sei wirklich die Zukunft, erklärte Räbiger.

Rubriklistenbild: © dpa

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