Telekom erhält den Zuschlag

Schnelles Internet für Langenbachs Ortsteile

Langenbach – Das war doch kurz vor Weihnachten eine frohe Botschaft für die Gemeinde Langenbach: Der Breitbandausbau für die Ortsteile Kleinviecht, Großenviecht, Oftlfing und Schmidhausen ist für knapp 60 000 Euro zu haben.

Im September hatte der Gemeinderat beschlossen, im Rahmen des Breitbandförderprogramms diese Leistung für ein schnelles Internet auszuschreiben. Daraufhin hätten zwei Unternehmen ein Angebot abgegeben, wurde am Dienstag den Gemeinderäten berichtet. Danach hatte die Verwaltung die Möglichkeit der Richtlinien genutzt und mit beiden Anbietern Nachverhandlungen geführt. Nur ein Unternehmen, nämlich die Deutsche Telekom, hat daraufhin ein Nachtragsangebot abgegeben und beim Preis nochmals 30 000 Euro nachgegeben: Für eine Summe von 200 000 Euro würde die Telekom Glasfaserleitungen bis zu den Verteilerknoten verlegen – und zwar innerhalb von zwölf Monaten seit Vertragsabschluss. Bei der Bewertung der beiden Angebote hatte deshalb die Telekom mit 73,81 Punkten (von 100 möglichen) klar die Nase vor dem Angebot des anderen Unternehmens, das 47,84 Punkte erreicht hat.

Was das einstimmige Votum des Gemeinderats zur Vergabe an die Telekom wesentlich erleichterte, war die Aussage, dass nach Abzug der Förderung „nur“ 60 000 Euro bleiben, die die Gemeinde aus eigener Tasche zu zahlen hat. „Das ist eine sehr sehr gute Nachricht“, stellte auch Bürgermeisterin Susanne Hoyer erfreut fest. Denn eigentlich hatte man mit höheren Kosten gerechnet.

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