Schon 200 Anträge auf die Ehrenamtskarte

Freising - Auch wenn sie nicht alle neu waren, sie waren zahlreich: die Informationen, mit denen die Bürgermeister gestern im Landratsamt bei ihrer Dienstbesprechung gefüttert wurden. Die Pallette reichte vom Digitalfunk über ein Heimat- und ein Energie-Projekt bis zur Ehrenamtskarte.

Die Einführung des Digitalfunks für Feuerwehr & Co. ist den Bürgermeistern ein vertrautes Thema. Insofern barg das, was der Projektleiter dafür beim ZRF Erding, Christian Blatt, fast 90 Minuten zu berichten hatte, keine großen Überraschungen. Nur ein Thema interessierte die Rathauschefs und allen voran Langenbachs Bürgermeister Josef Brückl dann doch: Was passiert, wenn in Mauern die Installation einer Basisstation tasächlich am Widerstand der Gemeinde scheitert?

Dafür, so Blatt, gebe es in einer Übergangszeit noch den guten alten Analogfunk als „Rückfallebene“. Der Abdeckungsgrad mit Digitalfunk liege im Landkreis bei 95 Prozent, berichtete Blatt, weil auch an Grenzen zu anderen Landkreisen, in denen erst später der Digitalfunk-Betrieb aufgenommen werde, teilweise kein Netz zur Verfügung stehe. Sei einmal die Übergangszeit mit Analogfunk vorbei, „kann man sich leicht vorstellen, was passiert, wenn man da steht, wo es keinen Digitalfunk gibt“, warnte der Projektleiter aus Erding.

Nachdem bei den Gemeindechefs für das Kooperationsprojekt „Heimat erkennen - Identität bewahren“ und das Agenda-21-Projekt „EnergieSparCheck“ für sozial benachteiligte Familien der Stadt Freising geworben wurde (wir haben mehrfach berichtet), erfuhren die Bürgermeister den Sachstand zur Ehrenamtskarte: Der zuständige Abteilungsleiter im Landratsamt, Michael Mallow, ließ zunächst noch einmal die Chronologie Revue passieren, bevor er aktuelle Zahlen nannte: Seit 1. Dezember 2012 seien rund 200 Anträge auf Erteilung der Ehrenamtskarte gestellt worden. Mallow bezeichnete das als „eine gute Resonanz.“ Weniger gut sieht es bei den Institutionen, Einrichtungen oder Firmen aus, die bei Vorlage der Ehrenamtskarte Vergünstigungen gewähren: Acht solcher so genannter „Akzeptanzstellen“ gibt es derzeit im Landkreis Freising. Mallow dazu: „Wir wollen weiter werben.“ Und er bat die Bürgermeister, das Landratsamt dabei zu unterstützen, indem sie in ihren Gemeinden für Akzeptanzstellen zu werben.

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