Ort des Schreckens: Im Mittleren Isarkanal entdeckten Moosburger Rettungskräfte eine Wasserleiche.

Großeinsatz ohne Happy End

Schrecklicher Fund: Rettungskräfte bergen Wasserleiche aus dem Mittleren Isarkanal bei Moosburg

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Moosburg - Es war ein Großeinsatz, dem kein Happy End vergönnt war: Am Freitagnachmittag machten die Rettungskräfte im Mittleren Isarkanal einen schrecklichen Fund.

Zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, Wasserwacht und BRK eilten am Freitagnachmittag zum Mittleren Isarkanal. „Ein Passant hatte gegen 15.15 Uhr eine leblos wirkende Person im Wasser treiben sehen“, berichtete der Einsatzleiter des Wasserrettungsdienstes, Stefan Aigner, dem FT. Während die 23 Feuerwehrleute das Ufer absuchten, ließen die Kräfte der Wasserwacht drei Boote ins Wasser. Mehr als eine Stunde dauerte die Suche, ehe die Helfer die weibliche Person im Bereich des Uppenborn-Kraftwerks fanden und aus dem rund sechs Grad kalten Wasser zogen. „Wir haben noch Reanimierungsmaßnahmen eingeleitet“, sagte Aigner. „Aber die hatten keinen Erfolg.“

Die Freiwillige Feuerwehr Moosburg war mit 23 Helfern vor Ort. Die Wasserwacht Moosburg wurde von den Kollegen aus Freising, Kranzberg und Landshut unterstützt. Insgesamt waren 26 Wasserretter im Einsatz.

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