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Pro Schütze eine Chance: Jedes Mitglied des Jubiläumsvereins musste im Schießstand antreten. Eine ruhige Hand war gefragt, denn jeder hatte im Wettkampf um ein Wellness-Wochenende nur einen einzigen Versuch.

Schützenverein Oberhaindlfing feiert Jubiläum

Auch mit 50 bestens in Schuss

Oberhaindlfing - Besser geht es nicht, schöner kann man nicht feiern. Das war die einhellige Meinung über den Festakt anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Schützenvereins Oberhaindlfing.

Die gesellschaftliche Bedeutung des Schützenvereins Oberhaindlfing ist unbestritten. Das betonte Bürgermeister Sebastian Mair beim Festakt zum 50-Jährigen. Der Rathauschef hob in seinem Grußwort hervor, dass die Mitglieder für „unzählige unbeschwerte Stunden“ gesorgt hätten. Mit seiner Geselligkeit leiste der Verein einen wichtigen Beitrag zum öffentlichen Leben im Ort. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er Schützenmeister Peter Kaindl einen Betrag von 250 Euro in bar.

Kaindl führte durch ein abendfüllendes Programm. Zu den Höhepunkten zählten etwa ein Preisschießen und die Ehrung von Gründungsmitgliedern. Für gute Laune, aber auch für bissige Kommentare und satirische Beiträge sorgte das Kabarett-Quartett „d’Gopperer 4“. Deren spitze Zungen machten selbst vor Kaindl nicht Halt. In einem Spottlied nahmen sie den Vereinsvorsitzenden ungeniert auf die Schippe, sehr zur Freude aller Anwesenden im Saal. Kaindl machte jedoch gute Miene zum satirischen Spiel und verwies auf den zweiten Teil des Musikprogramms, bei dem noch so manch anderer „naufgschossn“ werden würde.

Apropos Schießen: Die Teilnahme am Preisschießen war Pflicht am Jubiläumsabend. Der Reihe nach machten sich die Mitglieder auf den Weg in den Keller, um einmal den Abzug zu drücken. Als Hauptpreis hatte der Verein ein Wellness-Wochenende ausgelobt.

In einem Redebeitrag, in dem er die Geschichte des Vereins Revue passieren ließ (siehe auch Artikel rechts), legte der Schützenmeister Wert auf die Feststellung, dass es sich beim Schützenverein Oberhaindlfing um „einen wilden Verein“ handle: nämlich um einen, der keine Beiträge an den Schützengau zahle. Seine Vorgänger hätten es irgendwann einmal eingestellt, Beiträge zu zahlen, und handelten dabei offenbar ganz in Kaindls Sinne. „Solange ich Chef bin, bin ich dafür, dass wir das Geld lieber versaufen“, erklärte er. Auch dafür gab es großen Beifall.

Alexander Fischer

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