„Wir müssen reden“, findet Ortsvize Lukas Schablitzki.

SPD ist sich sicher: "Wir müssen reden!"

Neufahrn - „Die machen doch sowieso, was sie wollen“, „Die haben ja keine Ahnung“. Als Mitglied des Gemeinderates oder einer Partei bekommt man solche Vorwürfe öfter zu hören - auf der Straße, beim Einkaufen, oder am Stammtisch. Aber ist auch was dran an diesen Aussagen? Die SPD Neufahrn will es nun wissen: „Wir müssen reden!“ lautet das Motto einer Aktion, die Vorstand und Fraktion in den nächsten Monaten angehen werden.

Und so läuft die Aktion: In den Wohnvierteln Neufahrns und auf den Dörfern werden Fragebögen verteilt. Diese können entweder per Post zurückgeschickt oder direkt an einem Infostand vor Ort abgegeben werden. Hier besteht dann auch die Möglichkeit zu diskutieren. Nach Abschluss der Aktion werden alle Antworten ausgewertet und die Ergebnisse veröffentlicht. „Sinnvolle Anregungen sollen natürlich auch aufgenommen und möglichst umgesetzt werden“, sagt Ortschefin Beate Frommhold-Buhl.

Auch im Internet gibt es eine Möglichkeit, auf diese Fragen zu antworten, nämlich auf der Homepage der SPD Neufahrn: www.spdneufahrn.de. Fragen, die dort beantwortet werden, fließen genauso in die Auswertung ein.

Gestartet wird die Tour im Mintrachinger Feld. Dort steht am Samstag, 28. Mai, von 10 bis 12 Uhr der erste Info-Stand. Es folgen das Viertel zwischen S-Bahn und Galgenbachweg (4. Juni), Fürholzen und Hetzenhausen (18. Juni) und das Viertel zwischen Jahnweg und Echinger-Straße (2. Juli). Im Anschluss wird eine weitere Tour durch andere Viertel begonnen.

„Man muss nicht zu uns kommen, sondern wir gehen direkt in die Viertel“, erklärt Lukas Schablitzki, 2. Vorsitzender der SPD Neufahrn. „Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse“.

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