Silvesterparty auf dem Plan 

Eine Nacht, die ihresgleichen sucht

Moosburg – Über 2000 Bürger aus Moosburg und Umgebung feierten auf dem Moosburger Plan gemeinsam in das neue Jahr. Begleitet wurden sie dabei von den Klängen der Kultband Blechblosn und einem beeindruckenden Feuerwerk, das die Herzen der Gäste trotz der Minustemperaturen um Mitternacht gehörig erwärmte.

Eines schon einmal vorweg: die Heizpilze, die von den Mitarbeitern der Firma Klangfeld bereits am frühen Vormittag in Position gebracht worden waren, hatten an diesem Silvesterabend magnetische Anziehungskraft.

Bereits eine Stunde nach dem offiziellen Beginn trudelten nach und nach die Gäste ein. Über den streng abgesperrten Bereich am Plan war der Zugang zur Festmeile nur über eine Sicherheitsgasse auf Höhe des Bekleidungshauses Heilingbrunner möglich. Wie in den Jahren zuvor war das Sicherheitskonzept perfekt durchgeplant. Neben den Mitarbeitern der Polizeiinspektion Moosburg und der Freisinger Bereitschaftspolizei sorgten auch Mitarbeiter einer privaten Security-Firma über sechs Stunden lang für gutes Gefühl unter den Partygästen.

Auch Bürgermeisterin Anita Meinelt, die entspannt über das Gelände schlenderte, genoss die Stunden vor Mitternacht sichtlich. Natürlich durfte auch ausgiebig geschlemmt werden. Leonie Fischer und Björn Rautenberg von Klangfeld hatten bestens vorgesorgt. Der Klassiker Steaksemmel wurde an einem Stand vor dem Pöschlbräu angeboten. Burger gab es vom Münchner Food Truck „Grillin’ me softly“. Beliebte Treffpunkte waren die beiden Desperado-Bars, die auch Hochprozentiges anboten. Doch damit nicht genug: die Veranstalter hatten auch ein beheiztes Partyzelt aufstellen lassen, damit man sich zwischendurch wieder so richtig aufwärmen konnte. Je näher es auf Mitternacht zuging, desto voll besetzter waren auch die Shuttlebusse, die die Gäste aus den umliegenden Gemeinden zur Festmeile transportierten. Ein Moosburger tanzte während des Countdowns sogar mit nacktem Oberkörper.

Bis vier Uhr morgens durfte gefeiert werden. Doch dann war die große Sause eigentlich immer noch nicht vorbei. Für das Team ging es dann nochmals in die Vollen. Die Bühne, die Zelte und die Sicherheitsabsperrungen mussten abgebaut werden. Denn am Neujahrstag sollte die Zufahrt zum Plan für die Kirchenbesucher wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Ein wundervoller Jahresausklang, der im Landkreis seinesgleichen sucht.

Maria Martin

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