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Bebauungsplan für „Nord-West II“ 

So groß wird das neue Wohngebiet in Nandlstadt

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108 Wohneinheiten, 72 Gebäude: Was da in Nandlstadt geplant wird, ist keine kleine Sache. Das Baugebiet „Nord-West II“ hat es in sich – und das Interesse daran ist groß.

Nandlstadt– Es zog zahlreiche Zuhörer in die Sitzung des Marktgemeinderats vergangene Woche. Der Grund: Architekt Peter Wacker stellte den Vorentwurf des Bebauungsplans für das Gebiet „Nord-West II“ vor. Seine Idee kam gut an, weshalb die Räte einstimmig entschieden, mit diesem Entwurf in das Verfahren einzusteigen.

Auf etwa fünf Hektar sollen an der Mainburger Straße insgesamt rund 108 neue Wohneinheiten entstehen. Die verteilen sich auf 72 Gebäude. Laut Wacker soll sich das Gebiet hinsichtlich der Gebäudetypen von vorne nach hinten auflockern. Das bedeutet, dass im Eingangsbereich an der Kreisstraße Mehrfamilienhäuser entstehen sollen. Auf dem restlichen Gebiet mischen sich dann Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und Doppelhäuser. Die Ausrichtung erfolgt insgesamt in Richtung Süden. Damit will man energetischen Ansprüchen wie der Nutzung von Fotovoltaik gerecht werden.

Ein großes Anliegen war den Planern eine Art „Dorfplatz“ zu schaffen. Der liegt relativ mittig im Baugebiet und ist vom angrenzenden Wohngebiet erreichbar. „Es soll ein Kommunikationszentrum sein, ein Platz mit Aufenthaltsqualität“, schilderte Wacker seine Idee. Eine weitere Grünfläche ist am hinteren Ende des Gebiets vorgesehen, dort haben die Planer einen Bolzplatz angedacht.

Neben der Aufenthaltsqualität seien laut Wacker vor allem ausreichend Parkplätze ein wichtiges Kriterium. Hier habe man versucht, so viel Parkraum wie möglich zu schaffen, um ein „kreuz und quer“ von parkenden Autos zu vermeiden.

Von der Eigentumswohnung bis zum freistehenden Haus reichen die Möglichkeiten für die zukünftigen Bewohner. Laut Wacker habe man mit dieser Planung Wohnraum für rund 300 Menschen geschaffen. Und die Nachfrage ist da: Laut Bürgermeister Jakob Hartl gebe es bereits jetzt Anfragen. Deshalb will man schnellstmöglich in das Verfahren gehen, dass zunächst unter anderem die Befragung von Trägern öffentlicher Belange wie die Untere Naturschutzbehörde und das Wasserwirtschaftsamt vorsieht.

Hartl hofft, dass man dann die Vorverträge mit Interessenten im Herbst kommenden Jahres schließen kann. Wenn alles glatt läuft, könne schließlich der Spatenstich im Frühjahr des Jahres 2019 erfolgen.

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