Auch unter freiem Himmel kann ein Symphonisches Blasorchester spielen. Foto: Wilm s

Sommerserenade im Brunnenhof

Eching - Ein beschwingtes Stelldichein der sommerlich-musikalischen Art bot das Symphonische Blasorchester Eching gemeinsam mit den befreundeten Musikern des Symphonischen Blasorchesters der Musikschule Mannheim bei einer Sommerserenade im Brunnenhof der Pfarrei Sankt Andreas.

Die beiden gut eingespielten und ebenso gelaunten Ensembles, die unter freiem Himmel ihr Bestes gaben, verwöhnten ihre zahlreichen Besucher mit einer Mischung konzertanter Werke der Blasmusik. Die gute Akustik tat ein Übriges, den nuancierten Bläserklang zur Entfaltung zu bringen.

Die erste Hälfte bestritten die auswärtigen Gäste unter Leitung ihres Dirigenten Tobias Mahl, die nach zwei Besuchen der Echinger nun gerne die Einladung zu einem Gegenbesuch angenommen hatten. Orchesterleiter Mahl, seit langen Jahren mit Echings Dirigent Fabian Schmidt befreundet, kam bei seiner Begrüßung ins Schwärmen. Besonders angetan hatte es ihm die saubere Luft und die köstlichen Brezn: „Das haben wir bei uns nicht.“

Mitgebracht hatten die gut 40 auswärtigen Musiker ein hörenswertes Repertoire, zu dem unter anderem Robert Russell Bennets „Symphonic Songs for Band“, Gustav Holsts bekannte dreisätzige „2nd Folk Song Suite in f“ oder auch der feierliche Trauermarsch für Rikard Nordraak“ von Edvard Grieg zählten, das der Komponist für seinen guten Freund komponiert hatte. Das neue Arrangement für Blasorchester stammt von Fabian Schmidt - und wurde hier erstmals präsentiert.

Den zweiten Teil gestalteten die einheimischen Instrumentalisten. Neben traditioneller Marschmusik, dem Fliegermarsch etwa, wurden auch Melodien aus bekannten Tonfilmschlagern zu Gehör gebracht. US-amerikanische Kompositionen sowie James Barnes‘ flottes Konzertwerk „Yama Midori“ komplettierte das kurzweilige Konzertprogramm unter der Stabführung von Schmidt.

Zum gemeinsamen, schmissigen Ausklang beider Orchester hatten sich die Mannheimer, gewissermaßen als alpenländische Facette und gemeinsame Reminiszenz, den Bozener Bergsteigermarsch gewünscht. Erst bei völliger Dunkelheit und zu später Stunde wurde das Publikum in den schönen Sommerabend verabschiedet. Einen Eintritt musste übrigens niemand bezahlen. Die aufgestellten Schweinderl freilich freuten sich bei ihrer „Fütterung“ über jedes Klimpern und Rascheln.

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