Spendenrekord beim Dreikönigstreffen

Freising - 7810 Euro: Das ist der stattliche Betrag, der beim diesjährigen Musikalischen Drei-Königs-Treffen in Helfenbrunn zugunsten der FT-Aktion „Menschen in Not“ zusammengekommen ist. Die Eintrittsgelder und der Erlös der Tombola ergaben die rekordverdächtige Spende. Sänger und Musikanten hatten auf Gagen verzichtet.

Bereits zum dritten Mal hatte der CSU- Kreisverband Freising in Zusammenarbeit mit dem CSU- Ortsverband Kirchdorf den klingenden Nachmittag für den guten Zweck organisiert. Europaabgeordnete Angelika Niebler (CSU) war als Schirmherrin der Veranstaltung höchstpersönlich in den Festsaal des Burgerwirts gekommen. Im „Land der Glückseligen“ ließe es sich in Bayern gut leben. Allerdings, so betonte die Politikerin, gebe es auch Menschen, die unverschuldet in Not geraten seien. „Mit ihrem heutigen Kommen unterstützen sie diejenigen, die Hilfe am dringendsten brauchen“, bedankte sich Niebler bei den zahlreichen Gästen, die den Weg nach Helfenbrunn gefunden hatten. Und weil es ihren Worten nach, „nichts gebe, das so sehr verbinde, als die Musik“ starteten die beiden Moderatoren des Abends, Peter Geiger und Eva-Maria Oberloher, umgehend mit der Präsentation des hochkarätigen Musikprogramms. Den Auftakt machte die „Ampertaler Wirtshausmusi Palzing“ mit Günther und Florian Neufeld an der diatonischen Harmonika sowie Hannes Braun an der Posaune. Typisch bayerische Landler gaben die drei zum Besten.Vom „Heiligen Sankt Kastulus“ sang der Landfrauenchor unter Leitung von Mariella Obermeier. Mit dem „Freisinger Heimatlied“ trafen die „Botschafterinnen der Landwirtschaft“ genau in die Herzen der Zuhörer: „Wo die Moosach und die grüne Isar fließt, Heimatstädtchen sei tausendmal gegrüßt.“ Den „Fanfarenmarsch“ hatte der Spielmannszug Hörgertshausen mit nach Helfenbrunn gebracht. Nach derart schmissigen Klängen gab es leisere Töne von der Ampertaler Sängerrunde. In typischer Freisinger Tracht interpretierte der Männergesangsverein aus Kirchdorf anspruchsvolle Volkslieder. Zünftig wurde es beim Auftritt der „Holledauer Bifescheißer“. Die Musikanten aus der Hallertau sparten auch nicht mit Humor. Warum ein einziger von ihnen keine Brille aufhabe, verrieten sie dem Publikum. „Des is der einzige der scho verheirat’ is; dem san d’Augn scho aufganga.“

CSU-Kreisvorsitzender Florian Hermann und MdB Erich Irsltorfer rührten im Anschluss kräftig die Werbetrommel für die perfekt organisierte Tombola. 130 Gewinne lockten. Da ließen sich die Gäste nicht lange bitten. Alle 900 Lose wurden verkauft und von holder Hand gezogen. Hopfen- und Spargelköniginnen sowie die Volksfestmadln aus Freising und Pfaffenhofen beglückten die Gewinner mit attraktiven Preisen, die von Firmen aus der Region unentgeltlich zur Verfügung gestellt worden waren. Als Hauptpreis winkte sogar ein mehrtägiger Aufenthalt in Straßburg, der an die Familie Weinzierl nach Gammelsdorf ging. „An eurer Stelle, würd’ i Lotto spuin“, scherzte Irlstorfer.

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