Die Prüfung abgelegt haben: Raed Abdolrahman, Sunday Abu, Sonia Alex, Louai Almoukdad, Maher Alsabbagh, Godsent Amos, Abdul Rahman Arour, Zaher Arour, Tesfaye Banksra, Jennifer Bright, Yakhya Ibnou Diop, Ruth Ebohon, Rebaz Faha Qadr, Amanuel Habtom, Ahmad Hosseini, Greater Inegbenose, Glory Okon, Dyari Saied, Zia Sharifi, Fajr Eddin Taleb, Ousseynou Thiapi, Hassane Tigane, Prince Uche Ukuje. Foto: Wilms

Sprachkurs: Erste Deutsch-Hürde genommen

Eching - „Bestanden“ heißt es für 19 von 23 Asylberwerbern, die sich zur Deutsch-Prüfung telc A1 bei der Echinger Volkshochschule angemeldet hatten. Im Rahmen einer von Vhs-Leiterin Doris Fähr und Fachbereichsleiterin Ulrike Brandstetter organisierten Feier im ASZ konnten sie nun „Schwarz auf Weiß“ ihre Zertifikate entgegennehmen.

Aber nicht nur bei den erfolgreichen Prüflingen war die Freude groß: auch für die Lehrkräfte, außer Vhs-Dozentin Gabriele Gaube-Simon alles Ehrenamtliche aus dem Helferkreis Asyl, war das Abschneiden ihrer Schüler ein schöner Erfolg - und eine Bestätigung, dass ein sehr wichtiger Schritt in Richtung Integration gelungen ist.

Der Prüfung vorgeschaltet war noch ein Tages-Seminar der Volkshochschule, bei dem sich die Aspiranten mit dem Prüfungsformat vertraut machen und einen „Probedurchlauf“ absolvieren konnten. Alle telc-Prüfungen setzen sich aus den Bereichen Hör- und Leseverständnis, Schreiben und Sprechen zusammen. Die Qualifizierung auf Basis-Niveau beinhaltet elementare Sprachkenntnisse, wozu die Verständigung in einfachen Sätzen zu Bedürfnissen des Alltags gehören.

Die vier Aspiranten, die im ersten Durchgang die notwendige Mindestpunktzahl nicht erreicht haben, können immerhin eine Teilnahmebestätigung vorweisen und damit ihr Bemühen dokumentieren. Und es fehlte gar nicht viel zum Bestehen: Knackpunkt war jeweils das Schreiben. Die Prüfungsaufgabe bestand im Formulieren eines persönlichen Briefes.

Das Zertifikat erfüllt gleich mehrere wichtige Funktionen und dient als Nachweis für Grundkenntnisse der deutschen Sprache ebenso wie für Fleiß und Anstrengungsbereitschaft. Zudem ist ein Zeugnisdokument im Falle des Familiennachzuges hilfreich oder notwendig, ebenso wie bei der Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung.

Vor allen Dingen die Zusammenarbeit zwischen Freiwilligen und Volkshochschule hob Vhs-Geschäftsführerin Fähr als bemerkenswert hervor. So gab es auch ein „Riesenkompliment“ für Lernende und Lehrende gleichermaßen von Irmgard Eichelmann, Koordinatorin des ehrenamtlichen „Netzwerks Asyl“ des Landratsamts. Sie appellierte an die Flüchtlinge, dabei zu bleiben beim Sprachenlernen - und nun das nächst höhere Niveau Deutsch A2 in Angriff zu nehmen.

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