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Zuckerl für Sanierer: (v. l.) Bürgermeisterin Anita Meinelt, Klimaschutzmanagerin Melanie Falkenstein und 3. Bürgermeister Michael Stanglmaier stellten das Förderprogramm vor. 

Gebäudesanierung im Altbestand 

Stadt fördert Energieeffizienz

Die Stadt Moosburg greift Hauseigentümern unter die Arme, die ihre Gebäude energetisch sanieren und in Sachen Solarenergie aufrüsten wollen. Ein städtisches Förderprogramm, das als zusätzlicher Anreiz gedacht ist, soll helfen.

Moosburg – Förderprogramme und finanzielle Unterstützung für energetische Sanierung gibt es einige – von der BAFA, von der KfW-Bank oder im Zuge des „10 000-Häuserprogramms Bayern“. Die Stadt setzt jetzt noch einen drauf, mit insgesamt 50 000 Euro für die Gebäudesanierung im Bestand – auf zwei Jahre verteilt.

Die Förderung ist als zusätzlicher Anreiz für die Eigentümer gedacht, wie Bürgermeisterin Anita Meinelt zusammen mit Klimaschutzmanagerin Melanie Falkenstein und Moosburgs 3. Bürgermeister Michael Stanglmaier (Grüne) deutlich machte. Der Plan ist, durch das Förderprogramm die gesteckten Energiewendeziele bis 2035 schneller und besser erreichen zu können.

Am Montag bei einem Pressegespräch im Rathaus stellte das Trio das „Moosburger Förderprogramm für Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebestand“ vor. Das Schöne daran: Es kann mit anderen Förderprogrammen kombiniert und bis zu sechs Monate nach Abschluss der Baumaßnahme beantragt werden. Wohlgemerkt während des Förderzeitraumes vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2018, wie Falkenstein erklärte. Das Programm umfasst etwa Maßnahmen wie den Austausch von Fenstern, die Dämmung von Fassade und Dach und das Installieren einer neuen Heizung sowie die Einrichtung von Solarthermieanlagen und die Herstellung der Barrierefreiheit.

Was das alles bringen soll, sagen die Beteiligten auch. Es war von einer Senkung der Heizkosten, von einer Verbesserung des Raumklimas und von einer Steigerung des Immobilienwertes die Rede. Meinelt sprach von „einem Mehrwert für das Gebäude“ und davon, dass sich durch die geförderten Sanierungsmaßnahmen „ein Wohlfühleffekt“ erzielen lasse.

„Es ist ein einfaches Förderprogramm, dass es so eigentlich nirgends gibt“, hob Stanglmaier in Anspielung auf relativ unkomplizierte Förderrichtlinien hervor. Wie es hieß, zählt etwa die Hinzuziehung eines zertifizierten Energieberaters dazu. Das sei allein schon deshalb nötig, um den Istzustand zu dokumentieren, ergänzte Falkenstein mit dem Hinweis: „Wer hat schon selber eine Wärmebildkamera?“

Nähere Informationen zu Förderkonditionen, Antragsunterlagen und Praxisbeispielen gibt es unter www.moosburg.de/klimaschutz.

Alexander Fischer

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