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Stadt stellt Schul- und Inklusionskonzept vor

Mehr Raum für Schule und Inklusion

Freising – Wenn die Grundschule Vötting in einem ersten Schritt um drei Klassenzimmer und eine Einfach-Turnhalle erweitert wird, später dann in einer Endausbaustufe sogar eine Zweifach-Turnhalle und noch mehr Räume bekommt, wie das der Kulturausschuss der Stadt einstimmig beschlossen hat, dann ist das nur eines von mehreren wichtigen Projekten im Schul- und Inklusionskonzept der Stadt.

Ganz oben auf der Liste der anstehenden Baumaßnahmen steht eben der erste Bauabschnitt zur Erweiterung der Grundschule Vötting: Der bestehende Raumbedarf, die Ganztagesbetreuung und eine sanierungsbedürftige Turnhalle waren der Anlass für eine Machbarkeitsstudie, die als Ergebnis ein „enormes Potenzial“ auf dem bestehenden Grundstück brachte.

Der Plan: Mit der Erweiterung, die in zwei (oder sogar drei) Schritten realisiert werden soll, kann ein großer Teil des Bedarfs an Grundschulplätzen im Südwesten von Freising abgedeckt werden. Was da in den kommenden Jahren passieren könnte – nämlich zunächst Bauabschnitt 1 mit neuen Klassenzimmern und einer Einfach-Turnhalle -, das legte Martin Goldbrunner vom Architekturbüro Goldbrunner + Hrycyk vor. Was freilich am Ende des auf mehrere Jahre und langfristig ausgelegten Gesamtkonzepts wirklich gebaut worden sei, könnte in Teilen „noch ganz anders aussehen“, sagte Hochbauamtsleiter Robert Naujokat in der Sitzung.

Neubau geplant

An zweiter Stelle der Prioritätenliste des Schul- und Inklusionskonzepts der Stadt steht der Neubau der Grund- und der Mittelschule im Steinpark, deren Fertigstellung für 2022 anvisiert ist.

An dritter Stelle der gesamtplanung ist die Generalsanierung der Grundschule St. Korbinian in der Innenstadt gelistet. Punkt 4 ist der Ausbau der jetzigen Grund- und Mittelschule Paul Gerhardt zu einer Grundschule für Ganztagesunterricht und Inklusion.

Zweite Grundschule

Im Stadtteil Lerchenfeld soll nun endlich eine zweite Grundschule als Ersatz für die Pavillons errichtet werden, zudem wird die Grundschule St. Lantbert zu einer Schule für Ganztagesunterricht und Inklusion ausgebaut.

Neu ist an der Konzeption, dass es die bisher von der Verwaltung angedachte Grundschule-Süd in diesem Umfang nicht mehr geben wird, wie im Ausschuss gesagt wurde. Die geplante zweite Grundschule in Lerchenfeld, die voraussichtlich vierzügig sein wird, sollte – zusammen mit Vötting – künftig den Gesamtbedarf im Südosten von Freising abdecken. andreas beschorner

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