Höchst erfolgreiche Suppenköche: Jetzt übergaben die Stadtburschen an FT-Redaktionsleiter Helmut Hobmaier (2.v.l.) einen Scheck über 3035 Euro: Christian Niedermeier, Günter Sellmeier, Josef Huber, Rudolf Riedl, Franz Zellermeyr, Sepp Westermeier, Gerhard Führer, Wolfgang Besner, Johann Lutsch, Martin Hagn und Georg Asen (v.l.). Foto: Lehmann

Stadtburschen knacken 3000-Euro-Marke

Freising - Seit zehn Jahren versorgen sie schon die Freisinger an den vier Adventssamstagen mit heißer Suppe und Würstl. Und seit zehn Jahren spenden die Stadtburschen den Reinerlös für die Aktion „Menschen in Not“ des Freisinger Tagblatts. Heuer gelang es den engagierten Suppenköchen, die 3000-Euro-Schallmauer zu durchbrechen: 3035 Euro kamen für bedürftige Menschen aus dem Landkreis zusammen.

Bei der Scheckübergabe sprach Redaktionsleiter Helmut Hobmaier den Stadtburschen höchste Anerkennung für den viermaligen Einsatz aus, der sich - von fünf Uhr früh bis spätnachmittags - über einen ganzen Tag hinziehe und den Einsatz von jeweils einem Dutzend Helfer nötig macht: „Das ist eine unglaubliche Leistung“, lobte Hobmaier, „außerdem zeigt die Aktion, wie groß der Zusammenhalt im Verein ist und wie lebendig er ist“.

Auch von Vereinsseite gab es Lob. Zum einen für die Sponsoren, die die Stadtburschen immer stärker unterstützen - vor allem die Bäckerei Muschler, Tyczka Flüsiggas, die Metzgerei Häuslmeir, die Staatsbrauerei Weihenstephan und die Stadt Freising. Nur dank dieser Hilfe sei der hohe Reinerlös möglich gewesen. Zum anderen gab es von den Stadtburschen Lob für die Freisinger, die sich heuer regelrecht auf die Suppen gestürzt hätten. Kurz nach Mittag waren die Kessel oft schon leer.

Kein Zweifel: Die Suppen-Aktion der Stadtburschen ist in Freising so richtig angekommen. Gute Verpflegung für die Passanten und ein hoher Reinerlös für Bedürftige - beim Einsatz der Stadtburschen gab es auch heuer nur Gewinner. ft

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