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Erfolgreiche FU-Zeiten erleben FU-Vorsitzende Gabriel Partsch (l.) und FU-Kreisvorsitzende Monika Hermann aktuell.

Erneuter Mitgliederzuwachs

Starke Frauen für Hallbergmoos

Hallbergmoos – Zufrieden zurücklehnen durften sich die Damen der Frauenunion beim Jahrestreffen im Alten Wirt Goldach: Das Jubiläumsjahr 2015 lief wie am Schnürchen. Schließlich hat man auch noch die „40er-Marke“ geknackt.

Will heißen: 40 Mitglieder zählt der FU-Ortsverband aktuell. Das sind sieben mehr (21 Prozent) als im Vorjahr. Mit einem Durchschnittsalter von 52 liegt man leicht über dem Vorjahreswert, aber immer noch deutlich unter dem bayerischen Mittelwert. 60 Prozent der FU-Mitglieder sind auch Mitglied der CSU. Auch in anderen Gremien sind die Damen der FU gut vertreten: Zwei gehören als Beisitzerinnen dem FU-Kreisvorstand an. Partsch selbst ist sogar stellvertretende Kreisvorsitzende. Mit Silvia Edfelder stellt die „CSU-Familie“ auch ihre erste Gemeinderätin.

In den vergangenen zwei Jahren wurde, wie die Mandatsträgerin berichtete, „von Gemeinderat und Bürgermeister Vieles auf den Weg und Einiges in die Startlöcher gebracht“. Beispielhaft nannte sie den (Aus-)Bau vom Enghofer Weg, die Nordumgehung, die Planungen für den Rewe-Neubau, das Wohngebiet „Im Jägerfeld“ oder den „Handwerker-Hof“ für ortsansässiges Gewerbe. In Sachen Grunderwerb sei, wie Edfelder deutlich machte, unter Bürgermeister Harald Reents die Gesprächsbereitschaft von Eigentümern spürbar gewachsen. „Der Gemeinderat könnte ruhig noch mehr Frauenpower vertragen“, betonte die FU-Vorsitzende.

Das wünscht sich auch CSU-Chef Oliver Tjarks, der mit Reents und Bezirksrat Simon Schindlmayr die „Männerfraktion“ an diesem Abend bildete. Tjarks zeigte sich erfreut darüber, dass die „starke und aktiven Frauenunion“ die Sichtweise der weiblichen Bevölkerung auf dem politische Parkett abbildet und etabliert. „Ihr habt eine tolle Entwicklung gemacht“, lobte auch die FU-Kreisvorsitzende Monika Hermann, die vor 15 Jahre „Patentante“ bei der Gründung war, die Hallbergmooserinnen. Als wichtigen „Impulsgeber“ bezeichnete Bürgermeister Harald Reents die örtliche FU, die von allen politischen Seiten Anerkennung erfahre.

So sei, wie Partsch in ihrem Rechenschaftsbericht aufzeigte, die FU erfolgreich für die Harmonisierung der Kindergarten-Schließzeiten eingetreten. Auch habe man den Anstoß für Verhandlungen der Gemeinde mit der dm-Drogeriemarktkette gegeben. „Ein Standort ist noch nicht so recht gefunden“, sagte Partsch zum aktuellen Stand der Dinge. Mit einer neuen Homepage und einem Facebook-Auftritt ist man auch im Internet gut aufgestellt.

Eva Oestereich

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